Die Ice Aliens mussten sich heute Abend knapp den Eisadlern Dortmund geschlagen geben. Vor fast 2.400 Zuschauern entwickelte sich ein intensives Spiel, das schließlich mit 4:3 zugunsten der Gastgeber endete. Das Ergebnis täuscht jedoch nicht über die starke Leistung der Aliens hinweg, die trotz eines dezimierten Kaders bis zuletzt kämpften und sich mehrfach zurück ins Spiel brachten.
Das Spiel begann furios: Bereits nach 21 Sekunden brachte Tim Brazda die Ice Aliens nach Vorlagen von Leonardo Stroh und Eric Stephan mit 1:0 in Führung. Doch Dortmund ließ sich davon nicht beeindrucken. Zunächst glich Colin Long in der dritten Minute im Powerplay aus, bevor die Eisadler nur wenige Sekunden später durch Martin Benes auf 2:1 erhöhten. Mit einem weiteren Treffer von Kevin Thau bauten die Gastgeber ihre Führung bis zur 16. Minute auf 3:1 aus.
Im zweiten Drittel zeigten die Ice Aliens eine beeindruckende Reaktion. Leonardo Stroh verkürzte in der 37. Minute nach Vorarbeit von Pavel Avdeev und Marvin Clemens auf 3:2. Kurz darauf war es Avdeev selbst, der im Powerplay das 3:3 erzielte – mit Unterstützung von Roberts Birzins und dem starken Tim Brazda. Das Momentum lag zu diesem Zeitpunkt klar bei den Ratingern.
Im letzten Drittel entschied jedoch eine frühe Szene die Partie. Direkt nach Wiederanpfiff traf erneut Colin Long für Dortmund und stellte mit dem 4:3 den Endstand her. Trotz zahlreicher Chancen der Ice Aliens in der Schlussphase gelang der Ausgleich nicht mehr.
Cheftrainer Frank Gentges zeigte sich nach dem Spiel dennoch stolz auf seine Mannschaft:
„Unsere Jungs haben alles gegeben und hatten ausreichend Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen. In den letzten Spielen hat sich aber gezeigt, dass uns in der Spitze Spieler fehlen, die die nötige Finalität garantieren. Trotz allem ist die heutige Leistung aufgrund der schwierigen Umstände hoch einzuschätzen. Mein Respekt gilt auch den Dortmunder Verantwortlichen, die hier ein hervorragendes Umfeld geschaffen haben.“
Bereits Sonntag Abend wartet die nächste Aufgabe auf die Ice Aliens. Um 18:00 Uhr treffen sie am Sandbach auf den Phönix aus Grefrath. Dort werden sie erneut alles daransetzen, Punkte einzufahren.
Freitag, 20. Dezember 2024
20.12.2024: 4:3 Niederlage in Dortmund
Freitag, 13. Dezember 2024
13.12.2024: 2:3 Shootout-Niederlage gegen Bergisch Gladbach
Es war das erwartete Aufeinandertreffen zweier gleichwertiger Mannschaften, und die Partie zwischen den Ice Aliens und den Real Stars aus Bergisch Gladbach bot den knapp 400 Zuschauern beste Unterhaltung.
In den ersten beiden Dritteln dominierten die Ice Aliens das Geschehen auf dem Eis. Mit viel Druck und zahlreichen Chancen zeigten sie ein starkes Spiel, doch der Gästetorwart Felix Köllejan erwies sich als nahezu unüberwindbare Hürde. Mit beeindruckenden 37 Paraden, einem Quäntchen Glück bei einem Lattentreffer von Pavel Avdeev und seiner Ruhe im Tor hielt er die Real Stars im Spiel. So blieb es nach zwei fairen, aber intensiven Dritteln beim torlosen Unentschieden.
Im letzten Drittel nahm die Spannung nochmals zu, und die Ice Aliens wurden für ihren Einsatz endlich belohnt. Nach einem wunderschönen Zuspiel von Pavel Avdeev brachte Toni Lamers die Hausherren mit einem Tunnel durch die Beine des Torwarts mit 1:0 in Führung. Doch die Real Stars reagierten schnell: Mit einer offensiveren Spielweise setzten sie die Aliens unter Druck. Marvin Ratmann glich per Bauerntrick zum 1:1 aus. Die Antwort der Ice Aliens ließ nicht lange auf sich warten. Leonardo Stroh schnappte sich den Puck, setzte zu einem Solo an und brachte die Ratinger mit einem platzierten Abschluss wieder in Führung – 2:1. Doch die Freude währte nur kurz. Nur 24 Sekunden später nutzte Lasse Bach eine Unachtsamkeit der Aliens-Defensive und stellte den 2:2-Ausgleich her.
In der Verlängerung schenkten sich beide Teams nichts, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Die Entscheidung musste also im Penaltyschießen fallen. Hier hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Seckel und Brockelt trafen für Bergisch Gladbach, während die Schützen der Ice Aliens am glänzend aufgelegten Köllejan oder am Pfosten scheiterten. Somit ging der Zusatzpunkt an die Real Stars, die das Spiel mit 3:2 im Shootout für sich entschieden.
Für die Ice Aliens geht es bereits kommenden Freitag weiter: Dann treten sie auswärts bei den Eisadlern Dortmund an (Spielbeginn 20:00 Uhr). Am Sonntag, dem 22.12.2024, kommt es zum Heimspiel gegen die Grefrath Phoenix. Los geht es um 18:00 Uhr am Sandbach. Die nächste Chance also, Punkte zu holen und die Fans erneut zu begeistern.
Sonntag, 8. Dezember 2024
8.12.2024: 5:3 gegen Moers
In einem spannenden, aber sicherlich nicht glanzvollen Heimspiel haben die Ratinger Ice Aliens vor knapp 400 Zuschauern einen 5:3-Sieg gegen die Black Tigers aus Moers eingefahren. Die Partie zeigte jedoch deutlich, dass die Mannschaft in der aktuellen Konstellation nicht um den Meistertitel mitspielen kann.
Das Spiel begann mit einer kalten Dusche für die Gastgeber: Die Gäste aus Moers nutzten ihre erste Überzahlsituation und gingen mit 0:1 in Führung. Doch die Ice Aliens reagierten schnell. Ein Doppelschlag von Toni Lamers und Pavel Avdeev drehte die Partie noch im ersten Drittel und bescherte den Ratingern eine 2:1-Führung. Trotz des Vorsprungs fanden die Gastgeber nicht zu ihrem gewohnten Spielrhythmus, und Sicherheit blieb Mangelware.
Im zweiten Drittel hielten die Gäste aus Moers das Spiel weiter offen. Sie belohnten sich mit dem verdienten 2:2-Ausgleich, was das Duell wieder auf Augenhöhe brachte. Doch erneut war es die individuelle Klasse der Ice Aliens, die den Unterschied machte. Tobi Brazda stellte kurz darauf die Führung zum 3:2 her, bevor sein Bruder Tim mit dem 4:2 nachlegte. Mit diesem Zwischenstand ging es ins Schlussdrittel.
In der 54. Minute sorgte Mathias Onckels schließlich für die Vorentscheidung. Sein kraftvoller Schuss von der blauen Linie landete im Netz und erhöhte auf 5:2. Die Black Tigers zeigten jedoch beeindruckenden Kampfgeist und verkürzten kurz vor Ende noch auf 5:3. Ein Comeback war den Gästen jedoch nicht mehr vergönnt, und die Ice Aliens retteten den Sieg über die Zeit.
Trainer Frank Gentges sah seine Warnungen aus der Vorwoche bestätigt: „Es war wie erwartet. Der Abgang von Kreuzmann und der Ausfall von Hodi haben das Team enorm geschwächt. Mit unserem aktuellen Kader war Moers auf Augenhöhe. Es war ein enges Spiel, das wir dank unserer ersten Reihe verdient gewonnen haben.“
Am kommenden Freitag wartet mit den Real Stars aus Bergisch Gladbach ein echter Prüfstein auf die Ice Aliens. Eine deutliche Leistungssteigerung ist nötig, um die beeindruckende Heimserie von über elf Monaten ohne Niederlage zu verteidigen. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr – die Fans dürfen gespannt sein.
Freitag, 29. November 2024
29.11.2024: 9:0 in Troisdorf
Die Ice Aliens setzen ihren Siegeszug in der Eishockey-Regionalliga unaufhaltsam fort. Am Freitagabend triumphierte der amtierende Meister aus Ratingen mit einem dominanten 9:0-Auswärtssieg über den EHC Troisdorf. Mit diesem Erfolg bleibt das Team auch nach dem neunten Saisonspiel ungeschlagen und unterstrich eindrucksvoll seine Titelambitionen.
Bereits nach 27 Sekunden zeigte Pavel Avdeev, warum er der beste Torschütze der Liga ist. Nach einer Vorlage von Marco Clemens ließ er keine Zweifel an der Marschrichtung des Spiels aufkommen und eröffnete den Torreigen mit dem schnellen 1:0. Die Gäste spielten von Beginn an konzentriert und druckvoll. In der neunten Minute erhöhte Malte Hodi nach Vorarbeit von Maximilian Bleyer und Toni Lamers auf 2:0. Trotz einer Unterzahlsituation legte Tobias Brazda in der 15. Minute nach, als er nach einem präzisen Pass von Clemens auf 3:0 stellte. Mit dieser klaren Führung ging es in die erste Pause.
Auch im zweiten Drittel dominierte Ratingen das Geschehen. In der 24. Minute baute Quirin Stocker in Überzahl nach einem Zuspiel von Giovanni Schönfeld die Führung auf 4:0 aus. Pavel Avdeev war jedoch noch lange nicht fertig: In der 29. Minute verwandelte er eine doppelte Überzahlsituation mit Hilfe von Clemens zum 5:0. Der Schlussabschnitt gehörte ebenfalls den Gästen. In der 44. Minute erzielte Avdeev seinen dritten Treffer des Abends, diesmal vorbereitet von Stefan Traut, und erhöhte auf 6:0.
In den letzten Minuten drehten die Ice Aliens nochmals auf. Drei Minuten vor dem Ende erzielte Stocker nach einer Vorlage von Lamers seinen zweiten Treffer zum 7:0. Den Schlusspunkt setzte das Team in der letzten Minute mit zwei weiteren Toren: Raphael Palmeira-Kerkhoff und Maximilian Bleyer (Vorlage Lamers) sorgten für das 9:0-Endergebnis.
Torwart Christoph Oster konnte sich mit seinem vierten Shut-Out der Saison über eine fehlerfreie Leistung freuen, während die Offensive einmal mehr ihre beeindruckende Effizienz unter Beweis stellte.
Am kommenden Freitag geht es für die Aliens mit einem Heimspiel weiter. Um 20.00 Uhr empfangen sie den GSC Moers am Sandbach. Die Fans dürfen gespannt sein, ob die Siegesserie der Aliens weitergeht.
Sonntag, 24. November 2024
24.11.2024: 10:0 Heimsieg gegen Wiehl
Vor knapp 400 Fans setzten sich die Ice Aliens in beeindruckender Manier mit 10:0 gegen die Wiehl Penguins durch. Mit diesem Kantersieg bleibt das Team von Trainer Frank Gentges ungeschlagen und führt weiterhin die Tabelle der Eishockey-Regionalliga an.
Trotz des deutlichen Endergebnisses gestaltete sich der Spielbeginn schwieriger als erwartet. Während Henry Karg krankheitsbedingt fehlte, kehrte Quirin Stocker nach langer Verletzungspause in den Kader zurück. Bereits in der 3. Minute sorgte Leon Taraschewski nach Zuspiel von Stocker und Erik Grein für das frühe 1:0. Doch die Penguins hielten zunächst gut dagegen und boten mit Jonas Nebgen einen Torwart auf, der zahlreiche Chancen der Ice Aliens vereitelte. Christoph Oster, der das Tor der Gastgeber hütete, musste ebenfalls einige Male eingreifen, um die knappe Führung zu sichern. Kurz vor der Pause erhöhte Tim Brazda nach Vorarbeit von Pavel Avdeev und Eric Stephan in der 17. Minute auf 2:0 – ein hart erarbeiteter Pausenstand.
Das zweite Drittel brachte dann die Wende – und eine wahre Torflut. Bereits in der 24. Minute traf Pavel Avdeev, bevor Malte Hodi (28.), Marco Clemens (30.), Taraschewski (34.), Stephan Kreuzmann (36.) und Leonardo Stroh (39.) den Penguins keine Chance ließen. Besonders Strohs Treffer zum 8:0 war ein Höhepunkt der Partie und wurde von den Zuschauern mit lautem Applaus gefeiert. Mit diesem dominanten Abschnitt stellten die Ice Aliens bereits die Weichen für den klaren Sieg.
Im letzten Drittel nahmen die Gastgeber das Tempo etwas heraus, blieben jedoch weiterhin gefährlich. Pavel Avdeev zeigte mit einem Doppelschlag in der 46. und 49. Minute seine Torjägerqualitäten und machte den 10:0-Endstand perfekt. Das Spiel endete nicht nur mit einem deutlichen Erfolg, sondern auch mit einem emotionalen Moment: Stephan Kreuzmann wurde in seinem letzten Heimspiel gebührend verabschiedet.
In einer extrem fairen Partie, die vom Schiedsrichtergespann souverän geleitet wurde, kassierten beide Teams jeweils nur eine Strafzeit. Christoph Oster feierte zudem seinen dritten Shut-Out der Saison, sehr zur Freude von Trainer Gentges, der nach dem Spiel die Defensivleistung und den starken Einsatz des dritten Blocks lobte.
Mit diesem Sieg gehen die Ice Aliens selbstbewusst in das nächste Spiel, das am Freitagabend gegen die Troisdorf Dynamite stattfindet. Der Anpfiff in Troisdorf erfolgt um 20:15 Uhr.
Sonntag, 17. November 2024
17.11.2024: 3:1 Sieg in Bergkamen
Die Ratinger Ice Aliens bleiben in der Regionalliga weiterhin ungeschlagen, doch das 3:1 gegen den ESV Grizzlys Bergkamen war ein hart erkämpfter Sieg – und eine echte Belastungsprobe, vor allem auf der Torhüterposition. Mit einem schmalen Kader von 16 Feldspielern und nur Christoph Oster als Goalie reisten die Ratinger am Sonntagabend nach Bergkamen. Cheftrainer Frank Gentges wusste um die Herausforderung, obwohl die Mannschaft den Gegner zuvor bereits zweimal klar bezwungen hatte. Doch diesmal war der Tabellenführer auf einen Arbeitssieg angewiesen.
Die Gäste erwischten einen guten Start: In Überzahl eröffnete Verteidiger Stephan Kreuzmann nach Zuspiel von Toni Lamers und Maximilian Bleyer die Partie mit dem 1:0 (9:27 Minuten). Kurz darauf setzten die Ice Aliens auch in Unterzahl ein Zeichen: Tim Brazda erhöhte in der 13. Minute auf 2:0, unterstützt von Eric Stephan und erneut Lamers. Auch das dritte Tor der Ratinger fiel in Unterzahl, was die Kaltschnäuzigkeit der Mannschaft trotz begrenzter Mittel unterstrich. Malte Hodi traf in der 29. Minute nach einer Vorlage von Torwart Oster und Lamers, der damit an allen Treffern der Gäste beteiligt war.
Doch danach ließen die Kräfte nach. Die Grizzlys kämpften sich zurück und verkürzten in der 42. Minute durch Nikolai Kuklik auf 1:3. Die Ratinger verteidigten ihren Vorsprung jedoch mit großem Einsatz und konnten den knappen Sieg über die Zeit bringen.
In der Tabelle bleibt es eng: Die Ice Aliens führen mit 21 Punkten, punktgleich mit den Eisadlern Dortmund, die mit beeindruckenden Siegen (7:1 gegen Neuss, 13:1 gegen Wiehl) bis auf einen Treffer in der Tordifferenz heranrückten.
Am kommenden Sonntag steht das Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten TuS Wiehl an – eine vermeintlich klare Aufgabe. Doch die Personalprobleme auf der Torhüterposition bereiten Sorgen. Mit nur einem Torwart wie in Bergkamen anzutreten, birgt Risiken: Sollte sich Oster verletzen, könnte das Spiel zugunsten des Gegners gewertet werden. Timon Germeshausen, der zweite Torhüter im Kader, war in Bergkamen verhindert, und Linus Schwarte, per Förderlizenz vom Oberligisten Duisburg, steht nicht dauerhaft zur Verfügung.
Für die Ice Aliens bleibt es also eine Gratwanderung – doch der Kampfgeist und die Effizienz der Mannschaft sprechen weiterhin für sie.
Sonntag, 10. November 2024
10.11.2024: 5:3 Heimsieg gegen Dortmund
Das erwartete Topspiel zwischen den Ice Aliens und den Eisadlern Dortmund hielt, was es versprach – ein hart umkämpfter Schlagabtausch, den die Ice Aliens am Ende verdient mit 5:3 für sich entschieden. Die Gastgeber mussten auf Stocker, Traut und Onckels verzichten, konnten aber dank der Unterstützung durch Linus Schwarte, Jona Dannöhl, Wladislav Kronhardt und Brooklyn Beckers vom Kooperationspartner Duisburg dennoch eine starke Mannschaft aufbieten.
Vor einer beeindruckenden Kulisse von über 800 Zuschauern, darunter rund 120 Dortmunder Fans, übernahm zunächst Dortmund die Führung durch einen Treffer von Bergstermann in der 9. Minute. Doch die Ice Aliens schlugen schnell zurück. Malte Hodi nutzte ein Überzahlspiel in der 12. Minute, um mit einem cleveren Ablenker den Ausgleich zum 1:1 zu erzielen. In der 17. Minute gelang Wladislav Kronhardt nach einem Solo der nächste Streich für Ratingen und brachte die Gastgeber mit 2:1 in Führung.
Im zweiten Drittel übernahmen die Eisadler dann zunehmend die Kontrolle, auch dank mehrerer Überzahlsituationen. Die Importspieler Benes und Long drehten das Spiel zugunsten der Gäste und sorgten mit ihren Treffern für die 2:3-Führung Dortmunds. Umstritten blieb dabei das Tor zum zwischenzeitlichen 2:2, denn Videoaufnahmen zeigen deutlich, dass die Scheibe die Latte traf und das Tor wohl nicht regulär war. Aber die Ice Aliens ließen sich davon nicht beirren: In der letzten Minute des zweiten Drittels nutzte Marco Clemens eine Überzahlgelegenheit, um mit einem gut platzierten Schuss auf 3:3 auszugleichen. Damit blieb das Spiel bis zum letzten Drittel völlig offen.
Nun wurde die Spannung fast greifbar, denn klar war, dass der nächste Fehler eine Entscheidung bringen könnte. In der 44. Minute war es dann so weit: Ein Fehlpass von Dortmunds Malte Bergstermann brachte Tim Brazda in Position, der alleine vor dem Dortmunder Torwart Brunnert auftauchte und sicher zum 4:3 für die Ice Aliens verwandelte.
Eine umstrittene 5+ Spieldauerstrafe gegen Pavel Avdeev bot Dortmund noch einmal eine vielversprechende Chance zum Ausgleich. Doch Christoph Oster im Tor der Ice Aliens avancierte zum Fels in der Brandung und parierte mehrere Schüsse spektakulär. Kurz vor Schluss setzte Tim Brazda dann mit einem Schuss ins leere Dortmunder Tor den Schlusspunkt zum 5:3.
Cheftrainer Frank Gentges zeigte sich nach dem Spiel zufrieden, betonte jedoch die Herausforderungen, die das Team überwinden musste: „Der Sieg war absolut verdient. Wir hätten es aber viel einfacher haben können, leider haben wir es uns durch zu viele unnötige Strafen selber sehr schwer gemacht. Wir waren aber sehr stark in Unterzahl und ich hatte auch nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren könnten.“
Mit diesem Erfolg im Topspiel behaupten die Ice Aliens ihren Platz in der Spitzengruppe und schicken ein starkes Signal an die Konkurrenz!