Die Ratinger Ice Aliens haben es wieder geschafft: Mit einem 3:2-Auswärtssieg bei den Eisadlern Dortmund sicherte sich das Team von Trainer Frank Gentges den Einzug ins Finale der Regionalliga West – bereits zum vierten Mal in Folge. In einer lange umkämpften Partie fiel die Entscheidung erst kurz vor Schluss, als Sebastian Brockelt mit seinem zweiten Treffer des Abends den Sieg perfekt machte.
Vor 1646 Zuschauern im Eissportzentrum Westfalen entwickelte sich von Beginn an ein enges und intensives Spiel. Beide Mannschaften lieferten sich wie schon in der gesamten Halbfinal-Serie ein Duell auf Augenhöhe. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass es trotz einiger Chancen torlos blieb. Auch im zweiten Abschnitt standen die Defensivreihen stabil, während die Torhüter Linus Schwarte auf Ratinger Seite und Christoph Oster für Dortmund mehrfach stark parierten.
Erst kurz vor Ende des zweiten Drittels fiel schließlich der erste Treffer der Partie. 2:29 Minuten vor der Pause brachte Konsta Jaakola die Gastgeber mit 1:0 in Führung und sorgte damit für den ersten Jubel der Dortmunder Fans.
Im Schlussdrittel kamen die Ice Aliens deutlich aktiver aus der Kabine. Bereits nach 1:59 Minuten gelang Sebastian Brockelt der verdiente Ausgleich zum 1:1 nach Vorarbeit von Dennis Beckers und Janne Saloranta. Die Antwort der Eisadler ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Nur 48 Sekunden später traf erneut Jaakola und brachte Dortmund wieder mit 2:1 in Führung.
Die Partie blieb weiterhin spannend. Kurz nach dem Treffer hatte ausgerechnet der ehemalige Ratinger Ben Busch die große Chance zur Vorentscheidung, als er allein auf Linus Schwarte zulief. Doch der Ice-Aliens-Keeper blieb Sieger im Duell und hielt seine Mannschaft im Spiel. Diese Parade sollte sich auszahlen: In der 45. Minute erzielte Eric Stephan nach Vorarbeit von Beckers den wichtigen Ausgleich zum 2:2.
In der Schlussphase drängten beide Teams auf die Entscheidung. Zwei Minuten und 27 Sekunden vor dem Ende war es schließlich erneut Sebastian Brockelt, der zum 3:2 traf und damit nicht nur den Siegtreffer erzielte, sondern auch die Saison der Eisadler Dortmund beendete.
Mit diesem Erfolg ziehen die Ratinger Ice Aliens erneut ins Finale der Regionalliga West ein. Dort wartet nun mit den Eagles Essen-West der nächste starke Gegner. Das erste Finalspiel findet am Freitag, den 13.3.2026, um 20.00 Uhr in Essen statt. Spiel zwei steigt am 15.3.2026 in Ratingen. Der Meister wird im Modus „Best of Five“ ermittelt – und die Ice Aliens wollen dort natürlich den nächsten Schritt gehen.
Meine Ice Aliens
Sonntag, 8. März 2026
8.3.2026: 3:2-Sieg gegen Eisadler Dortmund – Brockelt schießt die Ice Aliens erneut ins Finale
Freitag, 6. März 2026
6.3.2026: 2:3 nach Verlängerung gegen die Eisadler Dortmund – Ice Aliens müssen ins vierte Halbfinalspiel
Die Ratinger Ice Aliens haben den vorzeitigen Einzug in die Finalrunde der Regionalliga-Play-offs verpasst. Am Freitagabend unterlag der amtierende Meister den Eisadlern Dortmund in Spiel drei der Halbfinalserie mit 2:3 nach Verlängerung. Damit verkürzten die Gäste in der Serie und erzwangen ein viertes Spiel, das am Sonntag im Eissportzentrum Westfalen stattfinden wird.
Vor rund 1220 Zuschauern in der Eissporthalle am Sandbach – darunter etwa 250 mitgereiste Fans aus Dortmund – erwischten die Ice Aliens den besseren Start. Bereits nach 5:19 Minuten brachte Ville Saloranta die Gastgeber in Führung. Nach einem Zuspiel von Kapitän Toni Lamers traf der Finne zum 1:0 und sorgte für einen perfekten Auftakt. Das erste Drittel verlief insgesamt ausgeglichen, beide Teams kamen auf jeweils neun Torschüsse. Ratingens Torhüter Linus Schwarte zeigte eine starke Leistung und hielt seinen Kasten in den ersten 20 Minuten sauber.
Der Mittelabschnitt begann jedoch denkbar schlecht für die Ice Aliens. Gerade einmal 36 Sekunden waren gespielt, als Tommi Laakso nach Vorarbeit von Konsta Jaakola den Ausgleich für Dortmund erzielte. Die Gäste wirkten nun deutlich entschlossener und erhöhten den Druck. Die Partie blieb intensiv, allerdings ohne die größeren Auseinandersetzungen, die die vorherigen Spiele geprägt hatten. Dortmund erspielte sich im zweiten Drittel ein leichtes Chancenplus und gewann den Abschnitt im Torschussverhältnis mit 13:11. Tore fielen jedoch keine mehr, auch weil der ehemalige Ratinger Christoph Oster im Tor der Eisadler stark hielt.
Im Schlussdrittel gelang den Gästen dann sogar die Führung. Nach 43:45 Minuten traf Konsta Jaakola nach Vorarbeit von Laakso und Colin Long zum 2:1 für die Eisadler. Doch die Ice Aliens antworteten und kämpften sich zurück in die Partie. Knapp sieben Minuten vor dem Ende erzielte Eric Stephan den umjubelten Ausgleich zum 2:2, nachdem erneut Toni Lamers sowie Bryce Irwin die Vorarbeit geleistet hatten.
Mit diesem Spielstand ging es in die Verlängerung, nachdem die reguläre Spielzeit keinen Sieger hervorbrachte. Dort dauerte es allerdings nicht lange bis zur Entscheidung: Bereits nach 32 Sekunden bereitete ausgerechnet der ehemalige Ratinger Kapitän Tim Brazda den entscheidenden Treffer vor. Tommi Laakso nutzte die Chance und erzielte das 3:2 für Dortmund, womit die Eisadler ihren ersten Sieg gegen die Ice Aliens in dieser Saison feiern konnten.
Damit lebt die Halbfinalserie weiter und die Entscheidung über den Finaleinzug ist vertagt. Während die Eagles Essen-West nach einem klaren 9:3-Erfolg gegen die EG Diez-Limburg bereits im Finale stehen, müssen die Ice Aliens nun am Sonntag in Dortmund versuchen, den entscheidenden dritten Sieg der Serie einzufahren und doch noch in die Finalrunde einzuziehen.
Sonntag, 1. März 2026
1.3.2026: 5:3 bei den Eisadlern Dortmund – Ice Aliens drehen 0:2-Rückstand und stehen vor dem Finale
Was für ein Comeback, was für ein Statement im Halbfinale! Die Ratinger Ice Aliens gewinnen Spiel zwei der Play-off-Serie bei den Eisadler Dortmund mit 5:3 (0:2, 2:0, 3:1) und drehen dabei nach zwei Dritteln einen 0:2-Rückstand. Damit fehlt unserer Mannschaft nur noch ein Sieg zum Einzug ins Finale.
Die Partie im Dortmunder Eissportzentrum Westfalen begann zunächst mit einer kuriosen Unterbrechung. Im ersten Drittel musste das Spiel für rund 15 Minuten pausiert werden, weil Torhüter Linus Schwarte von der tiefstehenden Sonne geblendet wurde. Nach dem Wiederanpfiff kamen die Gastgeber allerdings deutlich besser aus der Pause. In der 13. Minute brachte Ben Busch die Eisadler mit 1:0 in Führung (12:03), nur gut eine Minute später erhöhte Neuzugang Nolan Gardiner auf 2:0 (13:19). Unsere Ice Aliens taten sich schwer, fanden im ersten Drittel offensiv kaum Lösungen und gingen mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.
Im zweiten Drittel zeigte das Team von Trainer Frank Gentges jedoch ein völlig anderes Gesicht. Die Ice Aliens agierten aggressiver, gewannen mehr Zweikämpfe und belohnten sich in der 24. Minute mit dem Anschlusstreffer: Ville Saloranta traf nach Zuspiel von Dmitriev und Neumann zum 2:1 (23:44). Ratingen blieb dran und schlug erneut zu – und das in Unterzahl! Leonardo Stroh erzielte in der 33. Minute den umjubelten 2:2-Ausgleich (32:01). Spätestens jetzt war klar: Dieses Spiel würde noch lange nicht entschieden sein.
Im Schlussdrittel übernahmen unsere Aliens endgültig das Kommando. Wieder war es Saloranta, der in der 46. Minute zur 3:2-Führung traf (45:33) und die Partie komplett drehte. Die Dortmunder Fans unter den 2022 Zuschauern waren geschockt – und es sollte noch schlimmer kommen. In der 50. Minute erhöhte Bryce Irwin nach Vorarbeit von Kreuzmann und Lamers auf 4:2 (49:03). Zehn Minuten vor dem Ende kochten die Emotionen hoch: Nach einem Faustkampf auf dem Eis erhielten Raphael Palmeira Kerkhoff auf Ratinger Seite und Thomas Lichnovsky für Dortmund jeweils eine Fünf-Minuten-Strafe.
Fünf Minuten vor Schluss sorgte Alexej Dmitriev schließlich für die Vorentscheidung. Sein Treffer zum 5:2 (54:54) nach Zuspielen von Neumann und LeBlanc ließ die mitgereisten Fans endgültig jubeln. Dortmund riskierte in der Schlussphase alles, nahm den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis und verkürzte durch den Ex-Ratinger Maik Klingsporn in Überzahl noch auf 3:5 (56:18). Doch näher kamen die Eisadler nicht mehr heran.
Am Ende stand ein verdienter 5:3-Auswärtssieg – der vierte Erfolg gegen Dortmund in dieser Saison. Nun haben die Ice Aliens am Freitag um 20.00 Uhr in der Eissporthalle Am Sandbach die große Chance, vor heimischem Publikum den Finaleinzug perfekt zu machen. Ein Sieg fehlt noch – und die Mannschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit Rückschlägen umgehen kann.
Freitag, 27. Februar 2026
27.2.2026: 2:1 n.P. gegen die Eisadler Dortmund – Ice Aliens jubeln nach Penalty-Drama im Halbfinale
Was für ein Abend am Sandbach! Unsere Ratinger Ice Aliens haben Spiel eins im Play-off-Halbfinale der Regionalliga mit 2:1 nach Penaltyschießen gegen die Eisadler Dortmund gewonnen – und das Drehbuch hätte spannender nicht sein können.
Schon vor dem ersten Bully lag ordentlich Spannung in der Luft. Zwar blieb die ganz große Kulisse mit 904 Zuschauern etwas hinter den Erwartungen zurück, doch die Stimmung war playoff-würdig. Besonders brisant: Mit Tim Brazda und Maik Klingsporn kehrten zwei ehemalige Aliens im Dortmunder Trikot an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Als sie beim Warm-up das Eis betraten, blieb es zunächst erstaunlich ruhig – keine Pfiffe, kein Applaus. Doch das sollte sich später noch ändern.
Die Partie begann intensiv und körperbetont. Beide Teams schenkten sich nichts, Torchancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch die Torhüter zeigten früh ihre Klasse. So ging es torlos in die erste Pause. Auch im zweiten Drittel blieb es beim 0:0, allerdings nur auf der Anzeigetafel – auf dem Eis war einiges los. Nach 21:58 Minuten flogen plötzlich die Fäuste: Brooklyn Beckers und Alexander Lauer gerieten aneinander, es kam zum Faustkampf mit anschließender Rudelbildung. Fünf-Minuten-Strafen gegen beide sowie eine zusätzliche Zwei-Minuten-Strafe gegen Tobias Fischer waren die Folge. Die Intensität war endgültig auf Play-off-Niveau angekommen. Kurz darauf musste auch Dortmund eine Strafzeit hinnehmen, nachdem Thomas Lichnovsky unseren Keeper hinter dem Tor umfuhr.
Im Schlussdrittel überschlugen sich dann die Ereignisse. In der 49. Minute setzte sich Beckers stark durch und lief allein auf den Dortmunder Schlussmann Christoph Oster zu. Konsta Jaakola wusste sich nur mit einem Foul zu helfen – Penalty für Ratingen! Bryce Irwin übernahm Verantwortung, lief an und verwandelte eiskalt zum 1:0. Die Halle explodierte, Rot und Weiß lagen sich in den Armen.
Doch Dortmund schlug zurück. Knapp acht Minuten vor dem Ende traf Colin Long zum 1:1-Ausgleich und sorgte dafür, dass die Partie wieder völlig offen war. Beide Teams drängten in der Schlussphase auf die Entscheidung, aber weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung wollte ein weiterer Treffer fallen. Also musste das Penaltyschießen entscheiden.
Dort wurde es dramatisch. Für die Aliens traf zunächst Mathias Onckels sicher. Irwin und Ville Saloranta scheiterten anschließend an Oster. Auf Dortmunder Seite wuchs jedoch einer über sich hinaus: Unser Goalie Linus Schwarte parierte die Versuche von Long und Tommi Laakso stark. Dann kam der Moment, der dieses Spiel endgültig zur Geschichte machte: Ausgerechnet Ex-Kapitän Tim Brazda lief als dritter Dortmunder Schütze an – begleitet von einem gellenden Pfeifkonzert der Aliens-Fans. Er versuchte, Schwarte zu überwinden, doch unser Schlussmann blieb cool und wehrte ab. Der letzte Versuch – gehalten. Spiel entschieden. 2:1 für Ratingen!
Um 22:40 Uhr hallte sein Name durch die Halle: „Linus Schwarte!“ Völlig verdient, denn er war über 65 Minuten der sichere Rückhalt und im Shootout der Matchwinner. Mit diesem dramatischen Sieg sichern sich unsere Ice Aliens nicht nur die 1:0-Führung in der Serie, sondern auch ein echtes Statement gegen einen hochverstärkten Gegner aus Dortmund.
Was für ein Auftakt ins Halbfinale – Spannung, Emotionen, Kampf und am Ende rot-weißer Jubel. Genau so lieben wir Play-offs!
Freitag, 20. Februar 2026
20.2.2026: 7:0 gegen ESV Grizzlys Bergkamen – Ice Aliens stürmen mit Kantersieg ins Halbfinale
Was für ein Abend am Sandbach! Mit einem eindrucksvollen 7:0 (2:0, 2:0, 3:0)-Heimsieg gegen die ESV Grizzlys Bergkamen machen unsere Ratinger Ice Aliens den dritten Sieg im dritten Viertelfinalspiel perfekt und ziehen hochverdient ins Halbfinale der Regionalliga ein. Vor begeisterten Fans zeigte das Team von Trainer Frank Gentges eine dominante Vorstellung – auch wenn der Coach später mahnte, dass im Halbfinale eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein wird.
Schon vor Spielbeginn war die besondere Atmosphäre in der Eissporthalle spürbar. Stadionsprecher Daniel Kestner beschwor die Play-off-Stimmung und forderte lautstarke Unterstützung von den Rängen. Die Fans lieferten – und die Mannschaft auf dem Eis ebenso.
Von Beginn an übernahmen die Ice Aliens die Kontrolle. In der 9. Minute fiel der verdiente Führungstreffer: Brooklyn Beckers eröffnete den Torreigen nach Vorlage von Leonardo Stroh und Sebastian Brockelt zum 1:0. Die Hausherren blieben am Drücker und erhöhten in der 14. Minute auf 2:0. Alexej Dmitriev traf nach Zuspiel von Manuel Neumann und Toni Lamers. Mit einer hochverdienten Zwei-Tore-Führung ging es in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel knüpften die Aliens nahtlos an die starke Leistung an. Toni Lamers stellte in der 23. Minute auf 3:0, vorbereitet von Irwin und Josh LeBlanc. In der 33. Minute war es dann LeBlanc selbst, der nach Zuspiel von Irwin und Onckels auf 4:0 erhöhte. Überschattet wurde das Drittel allerdings von einer schweren Szene: LeBlanc musste nach einem Foul mit einer stark blutenden Gesichtsverletzung und einer Gehirnerschütterung vom Eis. Gute Besserung an dieser Stelle!
Trotz des Ausfalls ließen die Ice Aliens im Schlussabschnitt nicht nach. Torwart Linus Schwarte zeigte erneut eine überragende Leistung und feierte seinen zweiten Shut-Out in der laufenden Play-off-Runde. In der 52. Minute traf Tobias Fischer nach Vorarbeit von Seckel und Irwin zum 5:0. Nur gut eine Minute später erhöhte Vikke Terho nach Zuspiel von Saloranta und Dmitriev auf 6:0. Den Schlusspunkt setzte Philipp Seckel in der 54. Minute nach Vorlage von Terho und Lamers zum 7:0-Endstand.
Die Serie wurde damit souverän mit 3:0 Siegen beendet. Dennoch fand Trainer Gentges deutliche Worte: Offensiv habe man über die gesamte Serie zu viele Chancen liegen lassen, defensiv dem Gegner zu viele Möglichkeiten gegeben. Gegen den Hauptrunden-Siebten habe es gereicht – im Halbfinale werde das jedoch „auf keinen Fall“ genügen.
Unterm Strich bleibt ein dominanter Auftritt, eine fantastische Stimmung auf den Rängen und ein hochverdienter Halbfinaleinzug. Jetzt heißt es: Fokus schärfen, Intensität steigern und bereit sein für die nächste Herausforderung. Das erste Halbfinalspiel steigt am Freitag um 20 Uhr am Sandbach – wir sind bereit!
Sonntag, 15. Februar 2026
15.2.2026: Ice Aliens gewinnen 6:3 in Bergkamen – Halbfinale in Reichweite
Was für ein wichtiger Auswärtssieg! Unsere Ratinger Ice Aliens setzen sich im zweiten Playoff-Viertelfinalspiel mit 6:3 bei den ESV Grizzlys Bergkamen durch und gehen in der Serie mit 2:0 in Führung. Damit fehlt nur noch ein Erfolg zum Einzug ins Halbfinale – und der könnte schon am Freitag perfekt gemacht werden.
Von Beginn an zeigten die Ice Aliens, dass sie die Kontrolle übernehmen wollten. Gerade einmal 75 Sekunden waren gespielt, da klingelte es bereits im Tor der Gastgeber: Eric Stephan traf nach Zuspiel von Sebastian Brockelt und Raphael Palmeira Kerkhoff zur frühen 1:0-Führung. Ein perfekter Start in die Partie! In der fünften Minute legte Verteidiger Mathias Onckels nach und erhöhte auf 2:0 für Ratingen. Doch Bergkamen antwortete prompt und verkürzte nur eine Minute später auf 1:2 – die Partie war direkt wieder offen.
Im weiteren Verlauf des ersten Drittels erspielten sich die Aliens zahlreiche Chancen, versäumten es aber, die Führung deutlicher auszubauen. Das sollte sich im Mittelabschnitt ändern. In der 29. Minute traf Bryce Irwin zum 3:1, ehe er nur wenige Minuten später seinen zweiten Treffer nachlegte und auf 4:1 stellte. Spätestens jetzt hatten die Ice Aliens das Spiel klar im Griff. Als Mathias Onckels mit seinem zweiten Tor des Abends in der 35. Minute auf 5:1 erhöhte, schien die Partie frühzeitig entschieden.
Doch im Schlussdrittel wurde es noch einmal unnötig spannend. Zunächst verkürzten die Grizzlys in der 44. Minute auf 2:5, später fiel sogar das 3:5. In den letzten neun Minuten witterte Bergkamen noch einmal Morgenluft und nahm schließlich den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Aliens verteidigten jedoch konzentriert – und 8 Sekunden vor Schluss sorgte Josh LeBlanc mit seinem Treffer ins leere Tor für die endgültige Entscheidung zum 6:3-Endstand.
Mit 44 Torschüssen dominierten unsere Ice Aliens das Spiel statistisch deutlich und feuerten doppelt so oft auf das gegnerische Tor wie die Grizzlys. Dennoch machte man es sich durch viele vergebene Chancen schwerer als nötig. Zudem gibt es Sorgen um Vikke Terho, der nach einem Pucktreffer ins Gesicht ins Krankenhaus gebracht werden musste. Hoffen wir, dass es für unseren finnischen Stürmer glimpflich ausgeht!
Fakt ist: Zwei Spiele, zwei Siege – der amtierende Meister steht mit einem Bein im Halbfinale. Am Freitag steigt das dritte Viertelfinalduell in der Eissporthalle am Sandbach. Mit einem weiteren Erfolg könnten die Ice Aliens den Sack zu machen und den nächsten Schritt Richtung Titelverteidigung gehen. Wir sind bereit!
Freitag, 13. Februar 2026
13.2.2026: 2:0 im ersten Play-off gegen Bergkamen
Was für ein Auftakt in die Play-offs! Unsere Ratinger Ice Aliens gewinnen das erste Viertelfinalspiel der Regionalliga gegen die ESV Grizzlys Bergkamen mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Matchwinner des Abends waren Doppeltorschütze Ville Saloranta und ein überragender Linus Schwarte, der seinen Kasten über 60 Minuten sauber hielt.
Vor lediglich 393 Zuschauern in der Eissporthalle Am Sandbach begann die heiße Phase der Saison. Trotz langer Schlangen am Einlass blieb die Kulisse enttäuschend – sicherlich auch wegen der Konkurrenz durch Karneval und parallele Sportereignisse. Auf dem Eis entwickelte sich passend dazu zunächst eine zähe Partie. Beide Teams tasteten sich ab, kämpften um jeden Zentimeter, Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Die Ice Aliens erspielten sich zwar Möglichkeiten, doch im Abschluss fehlte im ersten Drittel noch die Konsequenz. So ging es nach 20 Minuten torlos in die Pause.
Im zweiten Drittel nahm die Partie an Intensität zu. Bergkamen erwies sich als unangenehmer Gegner, störte früh und lauerte auf Fehler. Doch wirklich zwingend wurden die Gäste nicht. In der 32. Minute war es dann soweit: Nach einem gelungenen Angriff über Alexej Dmitriev und Manuel Neumann landete die Scheibe bei Ville Saloranta, der eiskalt zum 1:0 einnetzte. Die Erleichterung auf den Rängen war deutlich spürbar. Mit der knappen Führung ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt drängten die Grizzlys auf den Ausgleich und kamen zu mehreren Überzahlsituationen. Insgesamt drei Unterzahlspiele mussten die Ice Aliens überstehen – doch auf Linus Schwarte war Verlass. Der Goalie zeigte eine starke Leistung und entschärfte laut offizieller Statistik 34 Schüsse. Die Defensive arbeitete leidenschaftlich, warf sich in Schüsse und verteidigte die Führung mit großem Einsatz.
Als Bergkamen in der Schlussphase alles nach vorne warf, sorgte erneut Saloranta für die Entscheidung. Exakt 1:20 Minute vor dem Ende traf er zum 2:0 und schnürte damit seinen Doppelpack. Nach Zuspiel von Tero Terho und erneut Manuel Neumann brachte er die Scheibe im Netz unter und beseitigte die letzten Zweifel am Auftaktsieg.
Am Ende stand ein verdienter 2:0-Arbeitssieg für unsere Ice Aliens. Kein Offensivspektakel, sondern eine konzentrierte, kämpferische Leistung mit einem starken Rückhalt im Tor. Genau solche Spiele musst du in den Play-offs gewinnen. Jetzt geht es am Sonntag auswärts in Bergkamen weiter, bevor am kommenden Freitag wieder in Ratingen gespielt wird. Der erste Schritt ist gemacht – auf geht’s, Aliens!