Sonntag, 22. März 2026

22.3.2026: Ice Aliens verlieren Spiel 4 gegen Essen-West mit 1:5, sind nun Vizemeister - Glückwunsch an Essen zur Meisterschaft

Mit einem 1:2-Rückstand in der Finalserie gingen unsere Ratinger Ice Aliens in das entscheidende vierte Spiel gegen die Eagles Essen-West – und mussten sich am Ende deutlich mit 1:5 geschlagen geben. Damit sicherten sich die Gäste die Meisterschaft der Eishockey-Regionalliga direkt in Ratingen.

Schon vor dem ersten Bully gab es die erste schlechte Nachricht: Stammtorwart Linus Schwarte fiel verletzungsbedingt aus, sodass Leon Brunet kurzfristig zwischen den Pfosten stand. Und der Start in die Partie hätte kaum schlimmer laufen können. Bereits nach 24 Sekunden gingen die Eagles durch Saccomani mit 0:1 in Führung. Die Ice Aliens wirkten geschockt, während Essen weiter Druck machte und in der 12. Minute erneut durch Saccomani auf 0:2 erhöhte.

Kurz vor der ersten Pause folgte dann der nächste Rückschlag: Brookly Beckers kassierte eine Spieldauerdisziplinarstrafe, wodurch die Aliens mit einer langen Unterzahl ins zweite Drittel starten mussten. Diese Situation nutzten die Eagles eiskalt aus. Zheltakov erhöhte in Überzahl auf 0:3 und legte nur wenige Minuten später sogar das 0:4 nach. Spätestens jetzt war klar, dass es ein extrem schwerer Abend für unsere Ice Aliens werden würde.

Doch damit nicht genug: In der 32. Minute traf Otten zum 0:5 und sorgte endgültig für die Vorentscheidung. Ein Comeback, wie es den Aliens noch eine Woche zuvor gelungen war, blieb diesmal aus. Zwar kämpfte das Team weiter und kam in der 56. Minute durch Onckels im Powerplay noch zum Ehrentreffer, doch am Ausgang der Partie änderte das nichts mehr.

Neben den Toren prägten auch zahlreiche Strafzeiten das Spiel, wodurch kaum ein richtiger Spielfluss entstehen konnte. Nach der Schlusssirene kannte der Jubel bei den mitgereisten Fans der Eagles keine Grenzen – sie verwandelten ihren ersten Matchball und feierten die Meisterschaft in Ratingen.

Trotz der deutlichen Niederlage können die Ice Aliens stolz auf ihre Leistung in der gesamten Saison sein. Zum vierten Mal in Folge stand das Team im Finale und verlangte dem Favoriten aus Essen alles ab. Auch wenn es am Ende nicht zum Titel gereicht hat, war es erneut eine starke Spielzeit unserer Aliens.

Freitag, 20. März 2026

20.3.2026: 2:1 gegen die Ice Aliens – Eagles Essen-West holen sich den Matchball

Was für ein packendes drittes Finalspiel in der Eishockey-Regionalliga! Die Ratinger Ice Aliens mussten sich am Freitagabend bei den Eagles Essen-West knapp mit 1:2 geschlagen geben – und das vor einer beeindruckenden Kulisse von über 3000 Zuschauern. Trotz großem Kampf und zwischenzeitlicher Führung stehen die Aliens nun mit dem Rücken zur Wand, denn Essen hat sich damit den Matchball gesichert.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive und hochspannende Partie. Im ersten Drittel hielten die Ice Aliens stark dagegen, vor allem Torwart Linus Schwarte zeigte einmal mehr seine Klasse. Mit mehreren starken Paraden hielt er sein Team im Spiel und sorgte dafür, dass es nach den ersten 20 Minuten torlos in die Kabine ging.

Im zweiten Drittel nahm die Partie dann richtig Fahrt auf. Nach einer hitzigen Szene vor dem Essener Tor kam es zu einem Faustkampf zwischen Mathias Onckels und Ilia Zheltakov, was beiden eine Fünf-Minuten-Strafe einbrachte. Durch eine weitere Strafzeit gegen Essen konnten die Aliens in Überzahl agieren – und das nutzten sie eiskalt aus. In der 35. Minute war es Manuel Neumann, der mit einem wuchtigen Schuss das 1:0 für Ratingen erzielte. Die Vorlagen kamen von Eric Stephan und Alexej Dmitriev, und der mitgereiste Anhang feierte lautstark. Doch die Freude währte nicht lange. Nur kurze Zeit später gerieten die Ice Aliens selbst in Unterzahl, und Essen nutzte diese Gelegenheit konsequent. In der 37. Minute fiel der Ausgleich durch Erik Keresztury – das Spiel war wieder völlig offen.

Im Schlussdrittel zeigte sich dann die Qualität der Gastgeber. Rund acht Minuten vor dem Ende traf Dominik Luft zum 2:1 für die Eagles. Die Ice Aliens versuchten in der Schlussphase noch einmal alles, erhöhten den Druck und nahmen sogar ihren Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch eine weitere Fünf-Minuten-Strafe gegen Eric Stephan kurz vor Schluss machte die Aufholjagd extrem schwierig.

Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten 2:1-Sieg für die Eagles Essen-West, die auch statistisch überlegen waren. Mit 45:16 Torschüssen dominierten sie die Partie über weite Strecken.

Jetzt kommt es am Sonntag zum vielleicht entscheidenden Spiel in Ratingen. Für die Ice Aliens heißt es dann: Alles oder nichts. Mit einem Sieg könnten sie die Serie noch einmal ausgleichen und ein fünftes Spiel erzwingen – andernfalls geht die Meisterschaft an Essen.

Sonntag, 15. März 2026

15.3.2026: Ice Aliens gleichen mit 5:4 gegen essen in Overtime Finalserie aus

Was für ein Abend in der Eissporthalle Ratingen: Die Ice Aliens haben Spiel 2 der Finalserie in der Regionalliga West mit 5:4 nach Verlängerung gegen die Eagles Essen West gewonnen und damit die Best-of-Five-Serie auf 1:1 gestellt. Vor 1.585 Zuschauern zeigte das Team von Frank Gentges eine starke Moral, denn nach einem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand kämpften sich die Ratinger eindrucksvoll zurück und belohnten sich in der Overtime mit dem viel umjubelten Siegtreffer.

Die Partie begann mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Beide Mannschaften gingen früh aggressiv ins Forechecking und schenkten sich in den Zweikämpfen nichts. Die Ice Aliens erwischten dabei den besseren Start und gingen in der 10. Minute in Führung. Leonardo Stroh setzte sich im Angriffsdrittel stark durch und legte quer auf Brooklyn Beckers, der die Scheibe sicher zum 1:0 im Tor unterbrachte. Lange hielt die Führung allerdings nicht. Essen kam immer besser ins Spiel und nutzte seine Chancen konsequent. In der 12. Minute fiel durch Maxim Kryvorutskyy nach Zuspiel von Maurice Becker und Ugnius Cizas der Ausgleich zum 1:1. Nur zwei Minuten später drehten die Gäste das Spiel komplett, als Lennart Otten nach Vorlage von Ricards Birzins und Richard Samigullin zum 2:1 für die Eagles traf.

Auch im zweiten Drittel hatte Essen zunächst die besseren Momente. Die Gäste erhöhten den Druck und stellten in der 24. Minute durch den zweiten Treffer von Lennart Otten auf 3:1. Vorbereitet wurde das Tor von Maxim Kryvorutskyy und Dominik Luft. Direkt danach folgte der nächste Rückschlag für die Ice Aliens, denn ebenfalls in der 24. Minute traf Ugnius Cizas zum 4:1 für Essen. In dieser Phase sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus, doch Ratingen zeigte Charakter und kam eindrucksvoll zurück. In Überzahl erzielte Toni Lamers in der 32. Minute nach Vorarbeit von Eric Stephan und Bryce Irwin das 2:4. Damit war das Spiel wieder offen, und die Ice Aliens blieben dran. Ein weiteres Powerplay nutzten die Gastgeber in der 37. Minute zum 3:4-Anschluss, als Eric Stephan nach Zuspiel von Alexei Dmitriev und Manuel Neumann erfolgreich war.

Im Schlussdrittel entwickelte sich ein offener und intensiver Schlagabtausch. Die Ice Aliens drängten mit aller Kraft auf den Ausgleich, während Essen versuchte, den knappen Vorsprung zu verteidigen. In der 47. Minute wurde der Einsatz der Ratinger schließlich belohnt. Toni Lamers stand im Slot genau richtig und verwandelte einen Pass von Brooklyn Beckers und Bryce Irwin zum 4:4. Spätestens jetzt kochte die Halle, und auf dem Eis war zu spüren, dass beide Teams unbedingt die Entscheidung in der regulären Spielzeit erzwingen wollten. Weitere Tore fielen jedoch nicht mehr, sodass die Partie in die Verlängerung ging.

In der Overtime bot sich den Ice Aliens dann die große Chance. Nach einer Strafe gegen Essen durfte Ratingen in Überzahl spielen – und nutzte diese Möglichkeit eiskalt. In der 63. Minute spielte Bryce Irwin einen präzisen Pass auf Josh LeBlanc, der im Slot lauerte und den Puck an Essens Torhüter Alexander Rose vorbei zum 5:4-Sieg ins Netz setzte. Direkt danach gab es auf dem Eis und auf den Rängen kein Halten mehr: Die Ice Aliens feierten gemeinsam mit ihren Fans einen dramatischen Overtime-Erfolg.

Mit diesem Comeback-Sieg haben die Ice Aliens die Finalserie wieder völlig offen gestaltet. Nach zwei packenden Spielen steht es nun 1:1 in der Best-of-Five-Serie. Spiel 3 steigt am Freitag, 20.3.2026, um 20:00 Uhr in der Eissporthalle am Westbahnhof in Essen.

Freitag, 13. März 2026

13.3.2026: Ice Aliens verlieren Finalspiel 1 bei den Eagles Essen-West mit 2:3

Die Ratinger Ice Aliens sind mit einer knappen Niederlage in die Finalserie der Regionalliga West gestartet. Beim Hauptrundensieger Eagles Essen-West unterlagen die Außerirdischen nach einem intensiven und spannenden Spiel mit 2:3 (0:2, 1:1, 1:0). Damit gehen die Essener in der Serie mit 1:0 in Führung, doch die Ice Aliens hielten über weite Strecken stark dagegen und machten das Spiel bis zur Schlussminute offen.

Schon vor dem ersten Bully herrschte in der Eissporthalle am Essener Westbahnhof eine großartige Finalstimmung. 2188 Zuschauer waren vor Ort, darunter rund 100 Fans aus Ratingen. Nach der deutschen Nationalhymne sorgten die mitgereisten Anhänger für ihre traditionelle Einlage und warfen Bierrosetten aufs Eis, wodurch die Partie zunächst kurz unterbrochen werden musste, damit die Schiedsrichter die Fläche wieder freiräumen lassen konnten.

Sportlich erwischten die Ice Aliens einen guten Start. In der Anfangsphase setzte Ratingen die Gastgeber unter Druck und hatte früh eine große Gelegenheit: In Unterzahl traf Josh LeBlanc nach rund drei Minuten lediglich die Latte. Kurz darauf kam es zu einem unglücklichen Zwischenfall, als ein abgefälschter Puck über die Bande flog und einen jungen Zuschauer am Kopf traf. Die Sanitäter versorgten die blutende Wunde und brachten den Jungen anschließend vorsorglich ins Krankenhaus.

Im weiteren Verlauf des ersten Drittels entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen. Eine entscheidende Szene folgte in der 18. Minute, als Tobias Fischer eine Fünf-Minuten-Strafe erhielt. Die Eagles nutzten die lange Überzahl eiskalt aus: Zunächst traf Enrico Saccomani nach einem Pfostenschuss doch noch zur 1:0-Führung. Wenig später legte Ilia Zheltakov, weiterhin im Powerplay, das 2:0 nach.

Im zweiten Drittel kamen die Ice Aliens stark aus der Kabine. Sebastian Brockelt verkürzte nach gut fünf Minuten auf 1:2 und brachte Ratingen wieder ins Spiel. Die Hoffnung hielt jedoch nicht lange an, denn nur etwa zwei Minuten später überraschte Ugnius Cizas den Ratinger Schlussmann mit einem Schuss zum 3:1. Essen erhöhte anschließend den Druck, doch die Ice Aliens kämpften leidenschaftlich und verhinderten weitere Treffer.

Im letzten Drittel zeigte Ratingen erneut Moral. Tobias Fischer machte seinen vorherigen Strafzeit-Fehler teilweise wieder gut und traf nach Zuspiel von Eric Stephan und Raphael Palmeira Kerkhoff zum wichtigen 2:3-Anschlusstreffer. Zu diesem Zeitpunkt waren noch rund 15 Minuten zu spielen und die Ice Aliens kamen nun immer besser ins Spiel. Mehrfach erspielten sie sich gute Chancen, scheiterten jedoch am starken Essener Torhüter Alexander Rose.

In der Schlussphase setzte Trainer Frank Gentges alles auf eine Karte und nahm Torhüter Linus Schwarte zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Trotz großem Druck wollte der Ausgleich aber nicht mehr fallen. So blieb es am Ende bei der knappen 2:3-Niederlage im ersten Finalspiel.

Die nächste Chance bietet sich den Ice Aliens bereits im zweiten Spiel der Serie: Am Sonntagabend um 18 Uhr steigt in der Eissporthalle am Sandbach das Heimspiel, in dem Ratingen die Serie wieder ausgleichen möchte.

Sonntag, 8. März 2026

8.3.2026: 3:2-Sieg gegen Eisadler Dortmund – Brockelt schießt die Ice Aliens erneut ins Finale

Die Ratinger Ice Aliens haben es wieder geschafft: Mit einem 3:2-Auswärtssieg bei den Eisadlern Dortmund sicherte sich das Team von Trainer Frank Gentges den Einzug ins Finale der Regionalliga West – bereits zum vierten Mal in Folge. In einer lange umkämpften Partie fiel die Entscheidung erst kurz vor Schluss, als Sebastian Brockelt mit seinem zweiten Treffer des Abends den Sieg perfekt machte.

Vor 1646 Zuschauern im Eissportzentrum Westfalen entwickelte sich von Beginn an ein enges und intensives Spiel. Beide Mannschaften lieferten sich wie schon in der gesamten Halbfinal-Serie ein Duell auf Augenhöhe. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass es trotz einiger Chancen torlos blieb. Auch im zweiten Abschnitt standen die Defensivreihen stabil, während die Torhüter Linus Schwarte auf Ratinger Seite und Christoph Oster für Dortmund mehrfach stark parierten.

Erst kurz vor Ende des zweiten Drittels fiel schließlich der erste Treffer der Partie. 2:29 Minuten vor der Pause brachte Konsta Jaakola die Gastgeber mit 1:0 in Führung und sorgte damit für den ersten Jubel der Dortmunder Fans.

Im Schlussdrittel kamen die Ice Aliens deutlich aktiver aus der Kabine. Bereits nach 1:59 Minuten gelang Sebastian Brockelt der verdiente Ausgleich zum 1:1 nach Vorarbeit von Dennis Beckers und Janne Saloranta. Die Antwort der Eisadler ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Nur 48 Sekunden später traf erneut Jaakola und brachte Dortmund wieder mit 2:1 in Führung.

Die Partie blieb weiterhin spannend. Kurz nach dem Treffer hatte ausgerechnet der ehemalige Ratinger Ben Busch die große Chance zur Vorentscheidung, als er allein auf Linus Schwarte zulief. Doch der Ice-Aliens-Keeper blieb Sieger im Duell und hielt seine Mannschaft im Spiel. Diese Parade sollte sich auszahlen: In der 45. Minute erzielte Eric Stephan nach Vorarbeit von Beckers den wichtigen Ausgleich zum 2:2.

In der Schlussphase drängten beide Teams auf die Entscheidung. Zwei Minuten und 27 Sekunden vor dem Ende war es schließlich erneut Sebastian Brockelt, der zum 3:2 traf und damit nicht nur den Siegtreffer erzielte, sondern auch die Saison der Eisadler Dortmund beendete.

Mit diesem Erfolg ziehen die Ratinger Ice Aliens erneut ins Finale der Regionalliga West ein. Dort wartet nun mit den Eagles Essen-West der nächste starke Gegner. Das erste Finalspiel findet am Freitag, den 13.3.2026, um 20.00 Uhr in Essen statt. Spiel zwei steigt am 15.3.2026 in Ratingen. Der Meister wird im Modus „Best of Five“ ermittelt – und die Ice Aliens wollen dort natürlich den nächsten Schritt gehen.

Freitag, 6. März 2026

6.3.2026: 2:3 nach Verlängerung gegen die Eisadler Dortmund – Ice Aliens müssen ins vierte Halbfinalspiel

Die Ratinger Ice Aliens haben den vorzeitigen Einzug in die Finalrunde der Regionalliga-Play-offs verpasst. Am Freitagabend unterlag der amtierende Meister den Eisadlern Dortmund in Spiel drei der Halbfinalserie mit 2:3 nach Verlängerung. Damit verkürzten die Gäste in der Serie und erzwangen ein viertes Spiel, das am Sonntag im Eissportzentrum Westfalen stattfinden wird.

Vor rund 1220 Zuschauern in der Eissporthalle am Sandbach – darunter etwa 250 mitgereiste Fans aus Dortmund – erwischten die Ice Aliens den besseren Start. Bereits nach 5:19 Minuten brachte Ville Saloranta die Gastgeber in Führung. Nach einem Zuspiel von Kapitän Toni Lamers traf der Finne zum 1:0 und sorgte für einen perfekten Auftakt. Das erste Drittel verlief insgesamt ausgeglichen, beide Teams kamen auf jeweils neun Torschüsse. Ratingens Torhüter Linus Schwarte zeigte eine starke Leistung und hielt seinen Kasten in den ersten 20 Minuten sauber.

Der Mittelabschnitt begann jedoch denkbar schlecht für die Ice Aliens. Gerade einmal 36 Sekunden waren gespielt, als Tommi Laakso nach Vorarbeit von Konsta Jaakola den Ausgleich für Dortmund erzielte. Die Gäste wirkten nun deutlich entschlossener und erhöhten den Druck. Die Partie blieb intensiv, allerdings ohne die größeren Auseinandersetzungen, die die vorherigen Spiele geprägt hatten. Dortmund erspielte sich im zweiten Drittel ein leichtes Chancenplus und gewann den Abschnitt im Torschussverhältnis mit 13:11. Tore fielen jedoch keine mehr, auch weil der ehemalige Ratinger Christoph Oster im Tor der Eisadler stark hielt.

Im Schlussdrittel gelang den Gästen dann sogar die Führung. Nach 43:45 Minuten traf Konsta Jaakola nach Vorarbeit von Laakso und Colin Long zum 2:1 für die Eisadler. Doch die Ice Aliens antworteten und kämpften sich zurück in die Partie. Knapp sieben Minuten vor dem Ende erzielte Eric Stephan den umjubelten Ausgleich zum 2:2, nachdem erneut Toni Lamers sowie Bryce Irwin die Vorarbeit geleistet hatten.

Mit diesem Spielstand ging es in die Verlängerung, nachdem die reguläre Spielzeit keinen Sieger hervorbrachte. Dort dauerte es allerdings nicht lange bis zur Entscheidung: Bereits nach 32 Sekunden bereitete ausgerechnet der ehemalige Ratinger Kapitän Tim Brazda den entscheidenden Treffer vor. Tommi Laakso nutzte die Chance und erzielte das 3:2 für Dortmund, womit die Eisadler ihren ersten Sieg gegen die Ice Aliens in dieser Saison feiern konnten.

Damit lebt die Halbfinalserie weiter und die Entscheidung über den Finaleinzug ist vertagt. Während die Eagles Essen-West nach einem klaren 9:3-Erfolg gegen die EG Diez-Limburg bereits im Finale stehen, müssen die Ice Aliens nun am Sonntag in Dortmund versuchen, den entscheidenden dritten Sieg der Serie einzufahren und doch noch in die Finalrunde einzuziehen.

Sonntag, 1. März 2026

1.3.2026: 5:3 bei den Eisadlern Dortmund – Ice Aliens drehen 0:2-Rückstand und stehen vor dem Finale

Was für ein Comeback, was für ein Statement im Halbfinale! Die Ratinger Ice Aliens gewinnen Spiel zwei der Play-off-Serie bei den Eisadler Dortmund mit 5:3 (0:2, 2:0, 3:1) und drehen dabei nach zwei Dritteln einen 0:2-Rückstand. Damit fehlt unserer Mannschaft nur noch ein Sieg zum Einzug ins Finale.

Die Partie im Dortmunder Eissportzentrum Westfalen begann zunächst mit einer kuriosen Unterbrechung. Im ersten Drittel musste das Spiel für rund 15 Minuten pausiert werden, weil Torhüter Linus Schwarte von der tiefstehenden Sonne geblendet wurde. Nach dem Wiederanpfiff kamen die Gastgeber allerdings deutlich besser aus der Pause. In der 13. Minute brachte Ben Busch die Eisadler mit 1:0 in Führung (12:03), nur gut eine Minute später erhöhte Neuzugang Nolan Gardiner auf 2:0 (13:19). Unsere Ice Aliens taten sich schwer, fanden im ersten Drittel offensiv kaum Lösungen und gingen mit dem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Drittel zeigte das Team von Trainer Frank Gentges jedoch ein völlig anderes Gesicht. Die Ice Aliens agierten aggressiver, gewannen mehr Zweikämpfe und belohnten sich in der 24. Minute mit dem Anschlusstreffer: Ville Saloranta traf nach Zuspiel von Dmitriev und Neumann zum 2:1 (23:44). Ratingen blieb dran und schlug erneut zu – und das in Unterzahl! Leonardo Stroh erzielte in der 33. Minute den umjubelten 2:2-Ausgleich (32:01). Spätestens jetzt war klar: Dieses Spiel würde noch lange nicht entschieden sein.

Im Schlussdrittel übernahmen unsere Aliens endgültig das Kommando. Wieder war es Saloranta, der in der 46. Minute zur 3:2-Führung traf (45:33) und die Partie komplett drehte. Die Dortmunder Fans unter den 2022 Zuschauern waren geschockt – und es sollte noch schlimmer kommen. In der 50. Minute erhöhte Bryce Irwin nach Vorarbeit von Kreuzmann und Lamers auf 4:2 (49:03). Zehn Minuten vor dem Ende kochten die Emotionen hoch: Nach einem Faustkampf auf dem Eis erhielten Raphael Palmeira Kerkhoff auf Ratinger Seite und Thomas Lichnovsky für Dortmund jeweils eine Fünf-Minuten-Strafe.

Fünf Minuten vor Schluss sorgte Alexej Dmitriev schließlich für die Vorentscheidung. Sein Treffer zum 5:2 (54:54) nach Zuspielen von Neumann und LeBlanc ließ die mitgereisten Fans endgültig jubeln. Dortmund riskierte in der Schlussphase alles, nahm den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis und verkürzte durch den Ex-Ratinger Maik Klingsporn in Überzahl noch auf 3:5 (56:18). Doch näher kamen die Eisadler nicht mehr heran.

Am Ende stand ein verdienter 5:3-Auswärtssieg – der vierte Erfolg gegen Dortmund in dieser Saison. Nun haben die Ice Aliens am Freitag um 20.00 Uhr in der Eissporthalle Am Sandbach die große Chance, vor heimischem Publikum den Finaleinzug perfekt zu machen. Ein Sieg fehlt noch – und die Mannschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit Rückschlägen umgehen kann.

Freitag, 27. Februar 2026

27.2.2026: 2:1 n.P. gegen die Eisadler Dortmund – Ice Aliens jubeln nach Penalty-Drama im Halbfinale

Was für ein Abend am Sandbach! Unsere Ratinger Ice Aliens haben Spiel eins im Play-off-Halbfinale der Regionalliga mit 2:1 nach Penaltyschießen gegen die Eisadler Dortmund gewonnen – und das Drehbuch hätte spannender nicht sein können.

Schon vor dem ersten Bully lag ordentlich Spannung in der Luft. Zwar blieb die ganz große Kulisse mit 904 Zuschauern etwas hinter den Erwartungen zurück, doch die Stimmung war playoff-würdig. Besonders brisant: Mit Tim Brazda und Maik Klingsporn kehrten zwei ehemalige Aliens im Dortmunder Trikot an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Als sie beim Warm-up das Eis betraten, blieb es zunächst erstaunlich ruhig – keine Pfiffe, kein Applaus. Doch das sollte sich später noch ändern.

Die Partie begann intensiv und körperbetont. Beide Teams schenkten sich nichts, Torchancen waren auf beiden Seiten vorhanden, doch die Torhüter zeigten früh ihre Klasse. So ging es torlos in die erste Pause. Auch im zweiten Drittel blieb es beim 0:0, allerdings nur auf der Anzeigetafel – auf dem Eis war einiges los. Nach 21:58 Minuten flogen plötzlich die Fäuste: Brooklyn Beckers und Alexander Lauer gerieten aneinander, es kam zum Faustkampf mit anschließender Rudelbildung. Fünf-Minuten-Strafen gegen beide sowie eine zusätzliche Zwei-Minuten-Strafe gegen Tobias Fischer waren die Folge. Die Intensität war endgültig auf Play-off-Niveau angekommen. Kurz darauf musste auch Dortmund eine Strafzeit hinnehmen, nachdem Thomas Lichnovsky unseren Keeper hinter dem Tor umfuhr.

Im Schlussdrittel überschlugen sich dann die Ereignisse. In der 49. Minute setzte sich Beckers stark durch und lief allein auf den Dortmunder Schlussmann Christoph Oster zu. Konsta Jaakola wusste sich nur mit einem Foul zu helfen – Penalty für Ratingen! Bryce Irwin übernahm Verantwortung, lief an und verwandelte eiskalt zum 1:0. Die Halle explodierte, Rot und Weiß lagen sich in den Armen.

Doch Dortmund schlug zurück. Knapp acht Minuten vor dem Ende traf Colin Long zum 1:1-Ausgleich und sorgte dafür, dass die Partie wieder völlig offen war. Beide Teams drängten in der Schlussphase auf die Entscheidung, aber weder in der regulären Spielzeit noch in der Verlängerung wollte ein weiterer Treffer fallen. Also musste das Penaltyschießen entscheiden.

Dort wurde es dramatisch. Für die Aliens traf zunächst Mathias Onckels sicher. Irwin und Ville Saloranta scheiterten anschließend an Oster. Auf Dortmunder Seite wuchs jedoch einer über sich hinaus: Unser Goalie Linus Schwarte parierte die Versuche von Long und Tommi Laakso stark. Dann kam der Moment, der dieses Spiel endgültig zur Geschichte machte: Ausgerechnet Ex-Kapitän Tim Brazda lief als dritter Dortmunder Schütze an – begleitet von einem gellenden Pfeifkonzert der Aliens-Fans. Er versuchte, Schwarte zu überwinden, doch unser Schlussmann blieb cool und wehrte ab. Der letzte Versuch – gehalten. Spiel entschieden. 2:1 für Ratingen!

Um 22:40 Uhr hallte sein Name durch die Halle: „Linus Schwarte!“ Völlig verdient, denn er war über 65 Minuten der sichere Rückhalt und im Shootout der Matchwinner. Mit diesem dramatischen Sieg sichern sich unsere Ice Aliens nicht nur die 1:0-Führung in der Serie, sondern auch ein echtes Statement gegen einen hochverstärkten Gegner aus Dortmund.

Was für ein Auftakt ins Halbfinale – Spannung, Emotionen, Kampf und am Ende rot-weißer Jubel. Genau so lieben wir Play-offs!

Freitag, 20. Februar 2026

20.2.2026: 7:0 gegen ESV Grizzlys Bergkamen – Ice Aliens stürmen mit Kantersieg ins Halbfinale

Was für ein Abend am Sandbach! Mit einem eindrucksvollen 7:0 (2:0, 2:0, 3:0)-Heimsieg gegen die ESV Grizzlys Bergkamen machen unsere Ratinger Ice Aliens den dritten Sieg im dritten Viertelfinalspiel perfekt und ziehen hochverdient ins Halbfinale der Regionalliga ein. Vor begeisterten Fans zeigte das Team von Trainer Frank Gentges eine dominante Vorstellung – auch wenn der Coach später mahnte, dass im Halbfinale eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein wird.

Schon vor Spielbeginn war die besondere Atmosphäre in der Eissporthalle spürbar. Stadionsprecher Daniel Kestner beschwor die Play-off-Stimmung und forderte lautstarke Unterstützung von den Rängen. Die Fans lieferten – und die Mannschaft auf dem Eis ebenso.

Von Beginn an übernahmen die Ice Aliens die Kontrolle. In der 9. Minute fiel der verdiente Führungstreffer: Brooklyn Beckers eröffnete den Torreigen nach Vorlage von Leonardo Stroh und Sebastian Brockelt zum 1:0. Die Hausherren blieben am Drücker und erhöhten in der 14. Minute auf 2:0. Alexej Dmitriev traf nach Zuspiel von Manuel Neumann und Toni Lamers. Mit einer hochverdienten Zwei-Tore-Führung ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel knüpften die Aliens nahtlos an die starke Leistung an. Toni Lamers stellte in der 23. Minute auf 3:0, vorbereitet von Irwin und Josh LeBlanc. In der 33. Minute war es dann LeBlanc selbst, der nach Zuspiel von Irwin und Onckels auf 4:0 erhöhte. Überschattet wurde das Drittel allerdings von einer schweren Szene: LeBlanc musste nach einem Foul mit einer stark blutenden Gesichtsverletzung und einer Gehirnerschütterung vom Eis. Gute Besserung an dieser Stelle!

Trotz des Ausfalls ließen die Ice Aliens im Schlussabschnitt nicht nach. Torwart Linus Schwarte zeigte erneut eine überragende Leistung und feierte seinen zweiten Shut-Out in der laufenden Play-off-Runde. In der 52. Minute traf Tobias Fischer nach Vorarbeit von Seckel und Irwin zum 5:0. Nur gut eine Minute später erhöhte Vikke Terho nach Zuspiel von Saloranta und Dmitriev auf 6:0. Den Schlusspunkt setzte Philipp Seckel in der 54. Minute nach Vorlage von Terho und Lamers zum 7:0-Endstand.

Die Serie wurde damit souverän mit 3:0 Siegen beendet. Dennoch fand Trainer Gentges deutliche Worte: Offensiv habe man über die gesamte Serie zu viele Chancen liegen lassen, defensiv dem Gegner zu viele Möglichkeiten gegeben. Gegen den Hauptrunden-Siebten habe es gereicht – im Halbfinale werde das jedoch „auf keinen Fall“ genügen.

Unterm Strich bleibt ein dominanter Auftritt, eine fantastische Stimmung auf den Rängen und ein hochverdienter Halbfinaleinzug. Jetzt heißt es: Fokus schärfen, Intensität steigern und bereit sein für die nächste Herausforderung. Das erste Halbfinalspiel steigt am Freitag um 20 Uhr am Sandbach – wir sind bereit! 

Sonntag, 15. Februar 2026

15.2.2026: Ice Aliens gewinnen 6:3 in Bergkamen – Halbfinale in Reichweite

Was für ein wichtiger Auswärtssieg! Unsere Ratinger Ice Aliens setzen sich im zweiten Playoff-Viertelfinalspiel mit 6:3 bei den ESV Grizzlys Bergkamen durch und gehen in der Serie mit 2:0 in Führung. Damit fehlt nur noch ein Erfolg zum Einzug ins Halbfinale – und der könnte schon am Freitag perfekt gemacht werden.

Von Beginn an zeigten die Ice Aliens, dass sie die Kontrolle übernehmen wollten. Gerade einmal 75 Sekunden waren gespielt, da klingelte es bereits im Tor der Gastgeber: Eric Stephan traf nach Zuspiel von Sebastian Brockelt und Raphael Palmeira Kerkhoff zur frühen 1:0-Führung. Ein perfekter Start in die Partie! In der fünften Minute legte Verteidiger Mathias Onckels nach und erhöhte auf 2:0 für Ratingen. Doch Bergkamen antwortete prompt und verkürzte nur eine Minute später auf 1:2 – die Partie war direkt wieder offen.

Im weiteren Verlauf des ersten Drittels erspielten sich die Aliens zahlreiche Chancen, versäumten es aber, die Führung deutlicher auszubauen. Das sollte sich im Mittelabschnitt ändern. In der 29. Minute traf Bryce Irwin zum 3:1, ehe er nur wenige Minuten später seinen zweiten Treffer nachlegte und auf 4:1 stellte. Spätestens jetzt hatten die Ice Aliens das Spiel klar im Griff. Als Mathias Onckels mit seinem zweiten Tor des Abends in der 35. Minute auf 5:1 erhöhte, schien die Partie frühzeitig entschieden.

Doch im Schlussdrittel wurde es noch einmal unnötig spannend. Zunächst verkürzten die Grizzlys in der 44. Minute auf 2:5, später fiel sogar das 3:5. In den letzten neun Minuten witterte Bergkamen noch einmal Morgenluft und nahm schließlich den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Aliens verteidigten jedoch konzentriert – und 8 Sekunden vor Schluss sorgte Josh LeBlanc mit seinem Treffer ins leere Tor für die endgültige Entscheidung zum 6:3-Endstand.

Mit 44 Torschüssen dominierten unsere Ice Aliens das Spiel statistisch deutlich und feuerten doppelt so oft auf das gegnerische Tor wie die Grizzlys. Dennoch machte man es sich durch viele vergebene Chancen schwerer als nötig. Zudem gibt es Sorgen um Vikke Terho, der nach einem Pucktreffer ins Gesicht ins Krankenhaus gebracht werden musste. Hoffen wir, dass es für unseren finnischen Stürmer glimpflich ausgeht!

Fakt ist: Zwei Spiele, zwei Siege – der amtierende Meister steht mit einem Bein im Halbfinale. Am Freitag steigt das dritte Viertelfinalduell in der Eissporthalle am Sandbach. Mit einem weiteren Erfolg könnten die Ice Aliens den Sack zu machen und den nächsten Schritt Richtung Titelverteidigung gehen. Wir sind bereit!

Freitag, 13. Februar 2026

13.2.2026: 2:0 im ersten Play-off gegen Bergkamen

Was für ein Auftakt in die Play-offs! Unsere Ratinger Ice Aliens gewinnen das erste Viertelfinalspiel der Regionalliga gegen die ESV Grizzlys Bergkamen mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung. Matchwinner des Abends waren Doppeltorschütze Ville Saloranta und ein überragender Linus Schwarte, der seinen Kasten über 60 Minuten sauber hielt.

Vor lediglich 393 Zuschauern in der Eissporthalle Am Sandbach begann die heiße Phase der Saison. Trotz langer Schlangen am Einlass blieb die Kulisse enttäuschend – sicherlich auch wegen der Konkurrenz durch Karneval und parallele Sportereignisse. Auf dem Eis entwickelte sich passend dazu zunächst eine zähe Partie. Beide Teams tasteten sich ab, kämpften um jeden Zentimeter, Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Die Ice Aliens erspielten sich zwar Möglichkeiten, doch im Abschluss fehlte im ersten Drittel noch die Konsequenz. So ging es nach 20 Minuten torlos in die Pause.

Im zweiten Drittel nahm die Partie an Intensität zu. Bergkamen erwies sich als unangenehmer Gegner, störte früh und lauerte auf Fehler. Doch wirklich zwingend wurden die Gäste nicht. In der 32. Minute war es dann soweit: Nach einem gelungenen Angriff über Alexej Dmitriev und Manuel Neumann landete die Scheibe bei Ville Saloranta, der eiskalt zum 1:0 einnetzte. Die Erleichterung auf den Rängen war deutlich spürbar. Mit der knappen Führung ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt drängten die Grizzlys auf den Ausgleich und kamen zu mehreren Überzahlsituationen. Insgesamt drei Unterzahlspiele mussten die Ice Aliens überstehen – doch auf Linus Schwarte war Verlass. Der Goalie zeigte eine starke Leistung und entschärfte laut offizieller Statistik 34 Schüsse. Die Defensive arbeitete leidenschaftlich, warf sich in Schüsse und verteidigte die Führung mit großem Einsatz.

Als Bergkamen in der Schlussphase alles nach vorne warf, sorgte erneut Saloranta für die Entscheidung. Exakt 1:20 Minute vor dem Ende traf er zum 2:0 und schnürte damit seinen Doppelpack. Nach Zuspiel von Tero Terho und erneut Manuel Neumann brachte er die Scheibe im Netz unter und beseitigte die letzten Zweifel am Auftaktsieg.

Am Ende stand ein verdienter 2:0-Arbeitssieg für unsere Ice Aliens. Kein Offensivspektakel, sondern eine konzentrierte, kämpferische Leistung mit einem starken Rückhalt im Tor. Genau solche Spiele musst du in den Play-offs gewinnen. Jetzt geht es am Sonntag auswärts in Bergkamen weiter, bevor am kommenden Freitag wieder in Ratingen gespielt wird. Der erste Schritt ist gemacht – auf geht’s, Aliens!

Freitag, 6. Februar 2026

6.2.2026: 9:0 ggen Neuss sichert den Aliens den zweiten Platz in der Hauptrunde

Mit einem klaren 9:0-Erfolg gegen den Neusser EV haben die Ratinger Ice Aliens am Freitagabend die Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga auf Rang zwei abgeschlossen. Vor rund 800 Zuschauern in der Eissporthalle Am Sandbach war das Spiel von Beginn an eine einseitige Angelegenheit, auch wenn Trainer Frank Gentges trotz des deutlichen Ergebnisses später nicht zufrieden war.

Die Ice Aliens starteten dominant in die Partie und schnürten den Tabellenletzten früh in dessen Drittel ein. Bereits nach gut sechs Minuten fiel das 1:0, das den Ton für den restlichen Abend vorgab. Ratingen kombinierte gefällig, erspielte sich zahlreiche Chancen, scheiterte aber immer wieder am starken Neusser Torhüter Max Drücker oder am eigenen Abschluss. Trotzdem stand es nach dem ersten Drittel 3:0 – ein Zwischenstand, der angesichts der Spielanteile sogar noch schmeichelhaft für die Gäste war.

Im zweiten Abschnitt änderte sich am Spielbild nichts. Die Ice Aliens hielten das Tempo hoch, ließen den Puck laufen und setzten Neuss permanent unter Druck. Innerhalb weniger Minuten kurz vor der zweiten Pause schraubten sie das Ergebnis weiter in die Höhe, sodass auch das zweite Drittel mit 3:0 an Ratingen ging. Defensiv hatten die Hausherren kaum etwas zu tun, doch genau hier setzte später die Kritik des Trainers an, dem das Verhalten ohne Scheibe nicht konsequent genug war.

Auch im Schlussdrittel blieb es ein Spiel auf ein Tor. Neuss kämpfte, fand aber kein Mittel gegen die spielerische Überlegenheit der Ice Aliens. Drei weitere Treffer sorgten schließlich für den 9:0-Endstand. Besonders treffsicher zeigte sich Brooklyn Beckers mit drei Toren, während Torhüter Leon Brunet seinen dritten Shutout der Saison feiern durfte.

Trotz des Kantersiegs sprach Frank Gentges nach der Partie Klartext. Ihm missfiel das „Freestyle-Hockey“ gegen einen schwachen Gegner, die mangelnde Effizienz im Abschluss und die aus seiner Sicht zu vielen falschen Entscheidungen im Spiel ohne Puck. Mit Blick auf die anstehenden Play-offs mahnte er mehr Disziplin, Mentalität und Teamgeist an.

Unterm Strich bleibt ein souveräner Sieg, der den Ice Aliens Platz zwei in der Hauptrunde sichert. Im Play-off-Viertelfinale wartet nun der ESV Grizzlys Bergkamen – und dort wird es laut Trainer eine deutlich andere Leistung brauchen als beim lockeren, aber inhaltlich nicht überzeugenden 9:0 gegen den Neusser EV.

Freitag, 30. Januar 2026

30.1.2026: 3:2 nach Penaltyschießen bei den Eisadlern Dortmund

Die Ratinger Ice Aliens haben ihr letztes Auswärtsspiel der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga bei den Eisadler Dortmund mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen und dabei einmal mehr ihre enorme Moral unter Beweis gestellt. Vor 2669 Zuschauern in Dortmund entwickelte sich ein intensives, emotionales und von vielen Unterbrechungen geprägtes Spiel, das sportlich wie auch personell seinen Preis hatte.

Die Partie begann aus Sicht der Ice Aliens alles andere als optimal. In der achten Minute brachte Konsta Jaakola die Gastgeber mit 1:0 in Führung und sorgte früh für Stimmung in der Halle. Ratingen ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und fand schnell Antworten. Nur gut zwei Minuten später glich Bryce Irwin nach schöner Vorarbeit von Lamers und LeBlanc zum 1:1 aus. Die Ice Aliens blieben dran, spielten mutig nach vorne und belohnten sich noch im ersten Drittel: Philipp Seckel traf in der 15. Minute zur 2:1-Führung, mit der es auch in die erste Pause ging.

Das zweite Drittel verlief torlos, hatte es aber in sich. Bereits zu diesem Zeitpunkt musste Ratingen mehrere Ausfälle verkraften. Ville Saloranta schied nach einem Foul mit einer stark blutenden Augenverletzung aus, kurz darauf folgte Vikke Terho mit einer Gehirnerschütterung. Zu Beginn des zweiten Drittels erwischte es dann auch noch Bryce Irwin, der nach einer tiefen Schnittwunde an der Achillessehne nicht mehr weiterspielen konnte. Mit einem immer kleiner werdenden Kader verteidigten die Ice Aliens leidenschaftlich und hielten das 2:1.

Im Schlussdrittel machte Dortmund noch einmal Druck und kam in der 44. Minute durch Tobias Schmitz zum 2:2-Ausgleich. Trotz schwindender Kräfte schafften es die Ice Aliens, das Unentschieden über die reguläre Spielzeit zu retten. Auch in der Verlängerung fielen keine Tore, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste. Nach drei Schützen stand es 2:2, ehe Verteidiger Mathias Onckels als vierter Schütze eiskalt blieb und den Dortmunder Torhüter überlistete. Auf der Gegenseite behielt Linus Schwarte die Nerven, parierte den letzten Dortmunder Versuch und machte den viel umjubelten Auswärtssieg perfekt.

Am Ende stand ein enorm wichtiger Erfolg im Kampf um Platz zwei, aber auch die Erkenntnis, dass dieser Sieg teuer erkauft wurde. Mit nur noch neun einsatzfähigen Stürmern zeigten die Ice Aliens eine geschlossene Teamleistung, großen Kampfgeist und bewiesen einmal mehr, warum sie in dieser Saison zu den Spitzenmannschaften der Liga gehören. Ein Sieg, der nicht nur sportlich zählt, sondern auch charakterlich ein echtes Ausrufezeichen setzt.

Freitag, 23. Januar 2026

23.1.2026: 5:4 Heimniederlage gegen Diez-Limburg

Wenn es bei den Ice Aliens aus Ratingen im Regionalliga-Spitzenspiel gegen die EG Diez-Limburg zur Sache geht, dann kann man sich auf eines verlassen: Drama ist inklusive. Am Freitagabend reichte selbst eine Aufholjagd mit Sci-Fi-Elementen nicht, um am Ende die dritte Saisonniederlage zu verhindern. 4:5 stand es nach 60 Eishockeyminuten, 700 Zuschauer – und vermutlich einige verzweifelte Trainerhaare – später.

Das Spiel begann eigentlich wie gemalt. Also, wenn man ein expressionistisches Gemälde meint, bei dem man erst nach drei Metern erkennt, was darauf ist. Ratingen spielte gut, hatte Chancen, schoss aber bevorzugt auf die Brust von Wotan Knecht, dem Limburger Keeper mit Betonarmen. Während die Gastgeber also noch das Zielwasser suchten, netzte Diez-Limburg eher beiläufig zur Führung ein. Unfair? Vielleicht. Effektiv? Absolut.

Nach der Pause startete Ratingen mit einem Paukenschlag – der Ausgleich nach 17 Sekunden. Dummerweise konterten die Rockets aus Limburg genauso schnell, als hätte man ihnen eine Eistonne Red Bull serviert. Was folgte, war nicht nur Eishockey, sondern auch Theater: In Minute 28 wurde Raphael Palmeira Kerkhoff gefühlt mit einem Lichtschwert niedergestreckt – zumindest sah es für die Fans so aus. Kein Pfiff, dafür ein Gegentor. Der Aufschrei: laut. Die Proteste: energisch. Die Stimmung: irgendwo zwischen „Galaktischer Gerechtigkeit“ und „Schieber-Schieber“.

Auch wenn die Ice Aliens im letzten Drittel nochmal ordentlich zulegten und das Spiel fast zurückkamen konnten – mit Toren, Tempo und einer Schlussoffensive samt gezogenem Goalie – reichte es nicht mehr. Der letzte Versuch verpuffte, das Eis war gegessen, und die Rockets jubelten.

Trainer Frank Gentges fand klare Worte: Chancenwucher, wiederholte Defensivpatzer, zu wenig Rückwärtsgang bei manchen Stürmern. Oder, um es im Alien-Sprech zu sagen: Die Triebwerke zünden, aber der Kurs stimmt nicht immer.

Nächste Woche geht’s für die Ice Aliens nach Dortmund – vielleicht ohne Raketen, aber mit dem festen Plan, dort wieder intergalaktisch zu punkten.

Sonntag, 18. Januar 2026

18.1.2026: Eindrucksvolles 15:3 gegen Grefrath

Was für ein Abend in der Eissporthalle Am Sandbach! Vor 537 Zuschauern feierten die Ratinger Ice Aliens einen überragenden 15:3-Heimsieg gegen die Grefrather EG und sorgten dabei nicht nur sportlich, sondern auch emotional für beste Unterhaltung. Schon früh übernahmen die Aliens die Kontrolle über das Spiel: Nach nicht einmal fünf Minuten brachte Leonardo Stroh sein Team mit 1:0 in Führung. Zwar nutzten die Gäste wenig später eine kurze Unaufmerksamkeit in der Defensive zum 1:1-Ausgleich, doch das sollte der letzte Hoffnungsschimmer für den „Phönix“ bleiben.

Angetrieben von einem spielfreudigen Angriff legten die Aliens noch im ersten Drittel ordentlich nach. Vikke Terho, Toni Lamers und Josh LeBlanc schraubten den Spielstand bis zur ersten Pause auf 4:1 und stellten damit früh die Weichen auf Sieg. Die Stimmung auf den Rängen war bestens – nicht zuletzt auch wegen des Besuchs des Ratinger Prinzenpaares, das in der Drittelpause für karnevalistische Highlights sorgte. Die längere Unterbrechung durch den närrischen Aufmarsch brachte die Ice Aliens allerdings keineswegs aus dem Rhythmus.

Im Gegenteil: Gerade einmal 25 Sekunden nach Wiederbeginn schlug der finnische Neuzugang Ville Saloranta erstmals zu und erzielte sein erstes Tor im Trikot der Aliens. Damit begann eine Gala-Vorstellung des Angreifers, der am Ende auf unglaubliche sechs Scorerpunkte kam. Angriff um Angriff rollte auf das Grefrather Tor zu, und bis zum Ende des zweiten Drittels leuchtete ein deutliches 9:1 von der Anzeigetafel.

Auch im Schlussdrittel hielten die Ratinger das Tempo hoch. Zwar gelang Grefrath noch zwei weitere Treffer, doch jeder kleine Hoffnungsschimmer wurde postwendend wieder erstickt. Die Aliens kombinierten sich weiter sehenswert durch die gegnerische Defensive und erzielten insgesamt sechs weitere Tore. Besonders Josh LeBlanc und Ville Saloranta stachen immer wieder heraus, während Torhüter Leon Brunet mit starken Paraden und seiner gefeierten Rolle auf dem Eis nach Spielende für beste Laune bei den Fans sorgte.

Am Ende stand ein hochverdienter 15:3-Kantersieg, der eindrucksvoll zeigte, in welcher Form sich die Ice Aliens aktuell befinden. Mit diesem Schützenfest im Rücken blickt das Team nun selbstbewusst auf das kommende Spitzenspiel – und die Fans dürfen sich nach diesem Abend schon jetzt auf die nächsten Auftritte ihrer Ice Aliens freuen.

Sonntag, 11. Januar 2026

11.1.2026: 6:2 Heimsieg gegen Dinslaken

Die Ratinger Ice Aliens sind mit einem überzeugenden Auftritt ins neue Jahr gestartet und haben ihr Heimspiel in der Eishockey-Regionalliga gegen die Dinslakener Kobras verdient mit 6:2 gewonnen. Vor 506 Zuschauern in der Eissporthalle Am Sandbach zeigte das Team trotz einiger Umstellungen eine starke Leistung und festigte damit den zweiten Tabellenplatz.

Schon vor dem ersten Bully war die Stimmung besonders: Beim Warmmachen liefen die Aliens in rot-weißen Karnevals-Aufwärmshirts mit der Aufschrift „Ratingen Helau“ auf, verziert mit Konfetti, Narrenkappe und dem Logo zum 750-jährigen Stadtjubiläum. Auf dem Eis ließen die Hausherren den Feierlichkeiten dann schnell sportliche Taten folgen. Bereits nach 1:58 Minuten erzielte Vikke Terho nach schöner Kombination über Alexej Dmitriev und Eric Stephan das erste Tor des Jahres 2026. Die Aliens blieben am Drücker, und Josh LeBlanc erhöhte nach gut acht Minuten auf 2:0. Zwar kamen die Kobras kurz darauf zum Anschlusstreffer, doch Toni Lamers stellte noch im ersten Drittel auf 3:1. Ein weiterer Treffer der Gäste kurz vor der Pause sorgte für einen Zwischenstand von 3:2 und hielt die Partie zunächst offen.

Im zweiten Drittel übernahmen die Ice Aliens dann endgültig die Kontrolle. Raphael Palmeira Kerkhoff traf zum 4:2, ehe erneut Toni Lamers mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 5:2 erhöhte. Die Ratinger standen nun defensiv stabiler und ließen kaum noch klare Chancen zu. Im Schlussdrittel spielten sie die Partie souverän herunter, bis Leonardo Stroh mit dem 6:2 alles klar machte und den Heimsieg endgültig sicherte.

Trainer Frank Gentges zeigte sich nach der Partie insgesamt zufrieden, mahnte aber auch an, defensiv konsequenter zu arbeiten. Angesichts der dreiwöchigen Spielpause und der neu zusammengestellten Reihen – unter anderem ohne Tobias Brazda, Tobias Fischer und Maik Klingsporn – war der Auftritt jedoch ein deutliches Ausrufezeichen. Mit dem 13. Saisonsieg bleiben die Ice Aliens dem Tabellenführer aus Essen auf den Fersen und unterstrichen einmal mehr ihre Ambitionen für den weiteren Saisonverlauf.