Was für ein packendes erstes Finalspiel in der Eishockey-Regionalliga! Die Ratinger Ice Aliens zeigten am Freitagabend eine unglaubliche Moral und drehten in Dortmund einen 0:3-Rückstand zu einem 5:4-Sieg nach Penaltyschießen. Vor 2500 Zuschauern im Eiszentrum Westfalen bewies das Team von Frank Gentges eine beeindruckende Kampfbereitschaft – und das trotz eines Mini-Kaders und eines verletzungsbedingten Ausfalls.
Das Spiel begann denkbar schlecht für die Ice Aliens. Bereits nach anderthalb Minuten brachte Busch die Eisadler in Führung. Ratingen zeigte sich zwar unbeeindruckt, ließ aber einige gute Chancen ungenutzt. Die Dortmunder dagegen nutzten ihre Gelegenheiten eiskalt und erhöhten im zweiten Drittel durch Long und Thau auf 3:0. Das Spiel schien bereits entschieden, doch die Ice Aliens gaben sich nicht auf. Kurz vor der zweiten Pause erzielte Avdeev den ersten Treffer für Ratingen – ein wichtiges Signal.
Im Schlussdrittel folgte die nächste Antwort der Gäste: Tim Brazda verkürzte auf 2:3, doch Dortmund stellte nur zwei Minuten später durch Saretsky den alten Abstand wieder her – 4:2. Doch dann begann das unglaubliche Comeback der Ice Aliens. Erst brachte Stocker sein Team mit dem 3:4 wieder in Schlagdistanz, und in allerletzter Sekunde gelang Lamers der sensationelle Ausgleich zum 4:4. Die Dortmunder Fans konnten es kaum fassen.
Die Verlängerung blieb torlos, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste. Hier wurde Tim Brazda zum Matchwinner, als er den entscheidenden Penalty zum 5:4-Sieg verwandelte. Ein unfassbarer Erfolg für die Ice Aliens, die mit nur zwölf Spielern antreten konnten und im Spielverlauf auch noch Leonardo Stroh verletzungsbedingt verloren.
Coach Frank Gentges zeigte sich nach dem Spiel begeistert: „Das war eine unfassbare Charakterleistung meiner Mannschaft. Nach einem 0:3-Rückstand zurückzukommen, in Unterzahl das 3:4 zu machen und dann eine Sekunde vor Schluss den Ausgleich – das ist Teamgeist pur!“
Nun geht es bereits am Sonntag in Ratingen weiter. Die Ice Aliens haben die Chance, mit einem Heimsieg in der Serie auf 2:0 zu stellen. Die Dortmunder hingegen werden alles daransetzen, den Ausgleich zu schaffen. Eines ist sicher: Diese Finalserie verspricht weiterhin Spannung pur!
Freitag, 7. März 2025
7.3.2025: 5:4 Sieg im ersten Finale in Dortmund
Sonntag, 2. März 2025
2.3.2025: Ice Aliens gewinnen 2:0 in Bergisch Gladbach und ziehen ins Finale ein
Die Ratinger Ice Aliens haben sich mit einem souveränen 2:0-Sieg in Bergisch Gladbach das Finalticket der Regionalliga-Play-offs gesichert. In der vierten Partie der Best-of-Five-Serie setzte sich das Team von Frank Gentges durch und entschied die Halbfinalserie mit 3:1 für sich.
Schon früh im Spiel wurde klar, dass die Partie ein hart umkämpftes Duell werden würde. Vor rund 250 Zuschauern in der Eissporthalle Bergisch Gladbach begannen beide Mannschaften konzentriert. Die Ice Aliens hatten den besseren Start und kamen zu ersten Chancen, doch Felix Köllejan im Tor der Gastgeber hielt stark. Erst in der 17. Minute gelang den Ratingern der Durchbruch: Ricards Birzins traf nach Vorarbeit von Toni Lamers und Maximilian Bleyer zum 1:0.
Im zweiten Drittel blieb es spannend. Bergisch Gladbach kämpfte um den Ausgleich, doch die Defensive der Ice Aliens stand sicher. Gleichzeitig konnte Ratingen mehrere Powerplays nicht nutzen, um die Führung auszubauen. Beide Torhüter, Köllejan und Leon Brunet auf Seiten der Ice Aliens, zeigten starke Paraden und verhinderten weitere Treffer.
Im Schlussdrittel blieb das Spiel intensiv. Bergisch Gladbach drückte auf den Ausgleich, doch dann folgte der entscheidende Moment: In der 54. Minute kassierte Lasse Bach eine Strafe wegen Beinstellens, und die Ice Aliens nutzten das darauffolgende Powerplay eiskalt. Erneut war es Ricards Birzins, der nach Zuspiel von Mathias Onckels und Giovanni Schönfeld zum 2:0 traf.
Trotz aller Bemühungen der Gastgeber brachte Ratingen die Führung souverän über die Zeit. Leon Brunet hielt seinen Kasten sauber und feierte seinen ersten Shutout im Trikot der Ice Aliens. Nach diesem Erfolg steht Ratingen nun erneut im Finale gegen die Eisadler Dortmund – eine Neuauflage des letztjährigen Endspiels, das die Ice Aliens damals für sich entschieden hatten.
Das erste Finalspiel steigt bereits am Freitag in Dortmund. Die Ice Aliens werden alles daransetzen, ihren Titel zu verteidigen und erneut die Meisterschaft zu gewinnen.
Freitag, 28. Februar 2025
28.2.2025: 5:1 im dritten Halbfinale gegen Bergisch Gladbach
Die Ratinger Ice Aliens haben sich mit einem souveränen 5:1-Heimsieg gegen den ESV Bergisch Gladbach die erste Chance auf den Finaleinzug gesichert. In Spiel drei der Halbfinalserie der Eishockey-Regionalliga ließ das Team von Frank Gentges nichts anbrennen und sicherte sich den ersten Heimsieg der Serie. Damit haben die Ice Aliens nun am Sonntag in Bergisch Gladbach die Möglichkeit, den Einzug ins Finale gegen die Eisadler Dortmund perfekt zu machen.
Das Spiel in der Eissporthalle Ratingen begann mit einem Paukenschlag: Gerade einmal 56 Sekunden waren gespielt, als Eric Stephan auf Zuspiel von Tim Brazda zur frühen 1:0-Führung traf. Keine fünf Minuten später legte Pavel Avdeev nach und erhöhte auf 2:0 (4:37). Bergisch Gladbach hatte Mühe, ins Spiel zu kommen, während die Ice Aliens weiter drückten. In der 15. Minute war es erneut Avdeev, der seinen zweiten Treffer des Abends erzielte und das 3:0 markierte. Doch die Gäste fanden noch im ersten Drittel eine Antwort: Nick Aichinger verkürzte auf 3:1 (18:08) und hielt sein Team im Spiel.
Im zweiten Drittel lieferten sich beide Teams eine intensive Partie, doch Tore fielen keine. Ratingen zeigte eine konzentrierte Defensivleistung und ließ den Gästen kaum Raum für gefährliche Abschlüsse. Auch einige Strafzeiten auf beiden Seiten änderten nichts am Spielstand.
Im Schlussabschnitt machten die Ice Aliens dann alles klar. Leonardo Stroh erzielte in der 46. Minute das 4:1 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte Tim Brazda in der 54. Minute mit einem Überzahltor zum 5:1. Danach war die Partie entschieden, und die 572 Zuschauer feierten den verdienten Sieg ihrer Mannschaft.
Mit diesem Erfolg liegt die Serie nun 2:1 für die Ice Aliens. Am Sonntag haben sie in Bergisch Gladbach die Chance, mit einem weiteren Sieg den Finaleinzug perfekt zu machen. Gelingt dies, kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen die Eisadler Dortmund.
Sonntag, 23. Februar 2025
23.2.2025: 5:2 im zweiten Halbfinale in Bergisch Gladbach
Die Ratinger Ice Aliens haben im Playoff-Halbfinale der Eishockey-Regionalliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Nach der Auftaktniederlage gegen den ESV Bergisch Gladbach stand das Team von Frank Gentges unter Druck – und lieferte eine beeindruckende Antwort. Mit einem 5:2-Auswärtssieg glichen die Ice Aliens die Best-of-Five-Serie aus und sorgten dafür, dass die Entscheidung mindestens in Spiel vier fallen wird.
Dabei begann die Partie aus Ratinger Sicht denkbar ungünstig. Bereits nach 2:21 Minuten brachte Philipp Seckel die Gastgeber in Überzahl mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Meik Kindler auf 2:0 (21:54), und es sah ganz danach aus, als könnte Bergisch Gladbach erneut die Oberhand behalten. Doch die Ice Aliens hatten andere Pläne.
Innerhalb weniger Minuten schlugen die Gäste eiskalt zurück: Stefan Traut verkürzte auf 1:2 (22:14), bevor Pavel Avdeev mit einem Treffer zum 2:2-Ausgleich (25:12) den Wendepunkt der Partie markierte. Im Schlussabschnitt drehten die Ice Aliens endgültig auf. Leon Taraschewski brachte sein Team mit 3:2 in Führung (45:53), bevor Avdeev mit seinem zweiten Tor (48:18) sowie Tim Brazda (48:53) den 5:2-Endstand besiegelten.
Ein Schlüssel zum Erfolg war die starke Moral der Gäste, die sich auch von einem frühen Rückstand nicht beeindrucken ließen. Mit diesem Sieg ist die Serie wieder völlig offen, und die Ice Aliens können mit neuem Selbstvertrauen ins nächste Duell gehen. Spiel drei findet am Freitag um 20:00 Uhr in Ratingen statt – ein weiteres entscheidendes Aufeinandertreffen in dieser packenden Halbfinalserie.
Freitag, 21. Februar 2025
21.2.2025: 1:3 Niederlage im ersten Halbfinale gegen Bergisch Gladbach
Die Ice Aliens mussten sich im ersten Spiel der Playoff-Serie gegen den ESV Bergisch Gladbach mit 1:3 geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung reichte es am Ende nicht für einen Sieg, und die Gäste konnten in der Serie mit 1:0 in Führung gehen.
Das Spiel begann ausgeglichen, im ersten Drittel fielen keine Tore, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Die Ice Aliens zeigten sich defensiv stabil, und auch Bergisch Gladbach konnte aus seinen Chancen kein Kapital schlagen.
Im zweiten Drittel brach dann das Eis: In der 21. Minute brachte Ricards Birzins die Ratinger in Führung. Nach Vorarbeit von Quirin Stocker und Toni Lamers ließ er dem gegnerischen Goalie keine Chance. Die Freude hielt jedoch nicht lange an, denn nur knapp zwei Minuten später glich Sebastian Brockelt für Bergisch Gladbach aus.
Mit dem Unentschieden ging es ins letzte Drittel, in dem die Gäste das Spiel endgültig zu ihren Gunsten drehten. In der 42. Minute traf Lasse Bach zum 1:2 und brachte Bergisch Gladbach erstmals in Führung. Die Ice Aliens drängten auf den Ausgleich, konnten ihre Chancen jedoch nicht nutzen. In der 49. Minute erhöhte Jakob Hast auf 1:3 und sorgte damit für die Vorentscheidung.
Die Ice Aliens kämpften bis zum Schluss, fanden jedoch kein Mittel mehr, um den starken Gäste-Goalie zu überwinden. Auch die Powerplay-Situationen blieben ungenutzt – Ratingen konnte keine seiner drei Überzahlsituationen verwerten, während Bergisch Gladbach in fünf Versuchen ebenfalls ohne Treffer blieb.
Vor 408 Zuschauern in der Eissporthalle Ratingen sicherten sich die Gäste somit den ersten Sieg der Serie. Weiter geht es am Sonntag um 19:00 Uhr in Bergisch Gladbach, wo die Ice Aliens auf den Ausgleich hoffen.
Sonntag, 16. Februar 2025
16.2.2025: Nach 8:0 in Grefrath Einzug ins Halbfinale
Die Ice Aliens haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum sie als Favorit ins Viertelfinale gegen den Grefrather EG Phönix gegangen sind. Mit zwei klaren Siegen (10:2 und 8:0) ließ das Team von Frank Gentges keinen Zweifel daran, wer ins Halbfinale gehört. Die Defensive stand sicher, die Offensive war eiskalt – und so marschierten die Ratinger souverän in die nächste Runde.
Im heutigen Auswärtsspiel in Grefrath machten die Ice Aliens von Beginn an Druck. Obwohl die Gastgeber mit einem volleren Kader antraten, waren es die Gäste, die die Partie bestimmten. Schon nach 20 Minuten war die Begegnung fast entschieden: Tim Brazda (3:24, Powerplay), Eric Stephan (13:29), Marco Clemens (17:35) und Pavel Avdeev (19:50) sorgten für eine 4:0-Führung nach dem ersten Drittel.
Im zweiten Abschnitt wurde es ruppiger, Tore fielen aber keine. Grefraths Löwenstein verabschiedete sich mit einer Spieldauerstrafe, während die Ice Aliens weiterhin das Spiel kontrollierten.
Spätestens mit dem 5:0 von Pavel Avdeev in der 44. Minute war das Spiel endgültig entschieden. Doch Ratingen hatte noch nicht genug: Tim Brazda (45:58), Marco Clemens (50:25) und erneut Pavel Avdeev (54:48, Powerplay) schraubten das Ergebnis auf 8:0 in die Höhe. Die Grefrather fanden zu keiner Zeit ein Mittel gegen die überlegenen Ice Aliens.
Trainer Frank Gentges war hochzufrieden, haderte jedoch mit der Chancenverwertung:
"Besser kann man nicht spielen. Wir waren in allen Bereichen mehr als deutlich überlegen, auch im physischen Bereich – und das, obwohl wir mit nur 13 und 14 Spielern, darunter zwei angeschlagenen, angetreten sind. Vom gut besetzten Gegner hätte ich in diesem Bereich mehr erwartet. Das Torverhältnis von 18:2 hätte sogar noch höher ausfallen können."
Nun steht das Halbfinale an: Ab Freitag geht es in einer Best-of-five-Serie gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach. Um 20:00 Uhr fällt der erste Puck am Sandbach. Zwei weitere Heimspiele sind bereits sicher – ein spannendes Duell steht bevor!
Freitag, 14. Februar 2025
14.2.2025: 10:2 im ersten Play-off-Viertelfinale gegen Grefrath
Die Ice Aliens haben im ersten Play-off-Viertelfinale der Eishockey-Regionalliga ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Vor heimischer Kulisse feierten sie einen klaren 10:2-Sieg gegen die Grefrather EG und haben nun bereits am Sonntag die Chance, mit einem weiteren Erfolg ins Halbfinale einzuziehen.
Die Gastgeber starteten hochkonzentriert und legten früh vor: Pavel Avdeev eröffnete den Torreigen nach nur dreieinhalb Minuten, nachdem Toni Lamers und Mathias Onckels ihn in Szene gesetzt hatten. Nur wenige Minuten später war Onckels erneut beteiligt, als Ricards Birzins in Überzahl auf 2:0 erhöhte. Als Lamers nach elf Minuten das 3:0 markierte, schien die Partie bereits früh entschieden. Doch Grefrath ließ sich nicht so leicht abschütteln. Andreas Bergmann verkürzte auf 1:3, und kurz vor der ersten Drittelpause brachte ein Powerplay-Tor von Roby Haazen die Gäste auf 2:3 heran. Damit war das Spiel nach 20 Minuten wieder völlig offen.
Im zweiten Drittel drehten die Ice Aliens dann aber richtig auf. Erneut war es Avdeev, der mit zwei weiteren Treffern den Vorsprung wieder ausbaute. Leonardo Stroh und Stefan Traut erhöhten auf 6:2, bevor Avdeev seinen vierten Treffer des Abends zum 7:2 erzielte. Grefrath konnte dem Tempo der Gastgeber nicht mehr folgen.
Im Schlussdrittel machten die Ice Aliens alles klar: Lamers, Tim Brazda und Quirin Stocker sorgten für den 10:2-Endstand. Besonders sehenswert war Stockers Treffer in Unterzahl, der den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzte.
Mit 62:17 Torschüssen verdeutlichte Ratingen seine Dominanz. Nun geht es am Sonntag nach Grefrath, wo die Aliens mit einem weiteren Sieg das Halbfinale perfekt machen können.